Die leuchtende Monduhr überm Tal

von Ursula Weber

Längst ist der prächtige Vollmond wieder verblasst und seine Sichel wird von Nacht zu Nacht spärlicher. Mit Neumond am kommenden Wochenende wendet sich dann die Dynamik und er nimmt zu.

Das aktuelle Kalenderblatt von Thomas Kreuzer

Mit dem Mond nehmen auch die aufstrebenden Energien in der Natur wieder zu. Für viele Talbewohner, die noch mit den althergebrachten Traditionen leben, verbinden sich damit wichtiges Wissen und hilfreiche Lebensabläufe. Gerade für Bergbauern war es früher elementar, die Natur und ihre Zusammenhänge zu beobachten. Sonst hätten sie in den oftmals unwirtlichen Höhen kaum überleben können. Moderne Technik, künstlicher Dünger, giftige Pestizide und verändertes Saatgut haben die alten Weisheiten scheinbar überflüssig gemacht. Doch immer mehr Menschen finden zu den weiterhin gültigen Naturregeln zurück und nutzen sie gezielt für ihre Vorhaben.


Gerade beim Ackerbau, bei der Baumfällung oder auch im eigenen Garten sind die Unterschiede der Mondphasen deutlich zu beobachten. Wobei der Himmelskörper freilich nicht die Ursache, sondern nur die für uns leicht ablesbare Anzeige ist. Sozusagen eine universelle Uhr am Sternenzelt, die uns helfen kann, mehr im Einklang mit der Natur zu leben. Sie regt uns an, wieder genauer auf die Rhythmen des Lebens zu achten, von ihnen zu lernen, und somit die Schönheit und Kostbarkeit unseres einzigartigen Lebensraumes im Tegernseer Tal wieder mehr zu schätzen.

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