Die Natur als Malerin


Dunkelgrünes Wasser, blauschwarz dräuende Wolken und dazwischen die aufblitzenden hellen Fassaden der Häuser – es ist ein Bild wie aus früheren Jahrhunderten, das die Natur hier komponiert hat.

Foto: Stefan Schweihofer

Durchdrungen von einer fast schwermütigen und zugleich romantischen Atmosphäre, die den Betrachter auf eigenartige Weise fesselt.
Es würde einen nicht wundern, wenn auf einmal drachenartiges Getier aus den unergründlichen Tiefen des Sees aufsteigen würde. Oder ein Nixenschwanz zwischen all dem changierenden Smaragdgrün hervorblinken würde, wie es in der Tegernseer Sage vom Rockadirl vorkommt. Es sind meist Stimmungen wie diese, die die Menschen inspiriert haben, das Tal mit anderen Augen zu sehen und die Natur beseelt zu erleben. Und unzählige Bilder dieses anmutigen Abschnitts der Egerner Bucht anzufertigen, so dass er aus gutem Grund “Malerwinkel” heißt.
Vielleicht kann dies ja eine schöne Anregung sein, selbst einmal wieder zu Stift und Papier zu greifen. Übrigens kommt es dabei nicht unbedingt auf Perfektion an. Vielmehr ist es meist das beschauliche Tun, das einen still betrachtend verweilen lässt und einem tiefe Freude schenkt.

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