Wanderbar - Teil 3

Die Rottacher Wasserfälle

Die Rottach ist über eine lange Distanz ein unscheinbarer Bergbach. An einer Stelle aber besticht sie durch ein imposantes Schauspiel. Das sollte man gesehen haben.

Die helle Lichtung auf dem Weg zu den Rottacher Wasserfällen ist wild bewachsen. / Quelle: Rose Beyer

Während in Teil 1 unserer „Wanderbar-“Reihe die Königsalm und in Teil 2 die „Schwarzentenn-Alm” beschrieben war, geht es heute um eine ganz kurze Tour, die man auch schnell mal zum Feierabend gehen kann.

Eine gemütliche Feierabendtour für jedermann

Auch diese zeigt sich seit kurzem wieder in neuem Glanz. Wie Bürgermeister Christian Köck in der vergangenen Bürgerversammlung berichtete, wurden die Stege und Plateaus kürzlich erneuert, so dass alles wieder in Ordnung ist und die Wandersaison gesichert ist.

Um zum eigentlichen Ausgangsort der Wanderung zu gelangen, folgen wir vom Ort Rottach-Egern aus der Ludwig-Thoma-Straße, die dann in die Valepper Straße übergeht. Wir stellen unser Fahrzeug – Auto oder Zweirad am Parkplatz an der Mautstation ab und folgen dem kleinen Pfad, der ostwärts führt.

Nach zehn Minuten und einem kurzen Teilstück kommt man an eine helle Lichtung mit einer Hütte. Wir folgen immer weiter der mit der „16“ gekennzeichneten Tour. Die nächste Station nach nur wenigen Minuten ist ein unscheinbares Holz-Marterl, das an den Tod eines jungen Mannes erinnert.

Ein beeindruckendes Naturschauspiel

Nun gelangen wir an eine Weggabelung, der wir rechts folgen. Ein Schild zu den Rottach-Fällen zeigt, dass wir bald am Ziel sind. Ein weiteres Schild „Rottach Wasserfälle“ gibt zusätzlich den Weg an. Nach weiteren zehn Minuten lädt eine zentral postierte Holzbank zu einer gemütlichen Brotzeit ein.

Die gemütliche Brotzeitbank an den Rottacher Wasserfällen – sie lädt geradezu zum Verweilen ein. / Quelle: Rose Beyer

Dann geht es schon Treppenstufen hinunter zu den Wasserfällen. Hier hat sich eine kleine Schlucht in den Felsen gegraben. Über mehrere steile Stufen fällt die Rottach etliche Höhenmeter ab und macht dabei einen ganz schönen Rabatz. Kristallklar gefüllte, tiefe Gumpen sind das beeindruckende Ergebnis.

Linkerhand von den Wasserfällen erstreckt sich ein Steg aus Holz und Metall-Elementen stufenweise nach oben. Diesen neu errichteten Steg geht man aufwärts, dann kann man die Kaskaden in ihrer ganzen Schönheit betrachten.

Fazit und Rückweg

Die einzigen Wermutstropfen, die die Tour bietet, ist, dass sie nicht durchgehend kinderwagentauglich ist – wegen der vielen Treppenstufen. Und dass Hundebesitzer ihre Zamperl vermutlich über die Gitterroste tragen müssten.

Zurück kann man entweder denselben Weg gehen oder man folgt dem Steg nach oben und geht noch eine der zahlreichen Touren im Suttengebiet an. Beispielsweise die Lukasalm, Hufnagelstube oder Bodenschneid.

Bilder von der Tour zu den Wasserfällen


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