Die Woche kompakt: Dorfladen mit Schonfrist – Hafner in Rage – Raubüberfall ohne Raub

Von Peter Posztos

Die aktuelle „Woche kompakt“ vom 12. bis 18. März: Ausgewählte Nachrichten der letzten Woche aus dem Tegernseer Tal. Gesprochen und zum Anhören.

1. Gmunder Dorfladen erhält Schonfrist – weiterer Verlauf unsicher
2. Rottacher Bürgerversammlung mit einem kämpferischen Bürgermeister
3. Versuchter Raubüberfall auf Wiesseer Netto-Supermarkt
4. Parkhaus-Entscheidung in Tegernsee steht kurz bevor

Einfach auf Play klicken! – Dauer: 3:10 Minuten

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Und hier die Texte zum gesprochenen Inhalt:

1. Der Gmunder Dorfladen wird erstmal weitergeführt. Auf der gestern Abend stattgefundenen großen Gesellschafterversammlung hat sich die überwältigende Mehrheit der etwa 90 anwesenden stillen Gesellschafter für den Verbleib des Ladens ausgesprochen.

Bei der Gesellschafterversammlung des Dorfladens im Gmunder Neureuthersaal

Die angespannte finanzielle Situation erfordere nun eine schnelle Kapitalaufstockung. Andernfalls muss in spätestens 2 Wochen mit dem Ausverkauf der Waren begonnen werden, so Peter Schwarzfischer, einer der drei Hauptgesellschafter des in Schieflage gekommenen Geschäftes. Wie viele Gesellschafter nun eigenes Kapital nachschießen und ob der Dorfladen damit vorübergehend gerettet werden kann, entscheidet sich jedoch erst in den nächsten Wochen.

2. Die Japanische Katastrophe trifft auch im politischen Tegernseer Tal ein. Tief bewegt und die eigenen Probleme relativierend eröffnete Franz Hafner mit einigen kurzen Worten zu den dramatischen Vorfällen in Japan die diesjährige Rottacher Bürgerversammlung. Etwa 80 Zuhörer waren gekommen und bekamen einen kämpferischen Bürgermeister zu hören. In seinen eineinhalbstündigen Vortrag kommentierte Hafner dabei gewohnt bissig die für ihn größten Ärgernisse im Ort.

Die meiste Redezeit bekamen dabei die Umstände bei der Sanierung der Doktor-Scheid-Straße. Es sei in Ordnung, wenn man sich wehrt und einen Anwalt nimmt. Aber niemand habe das Recht beleidigend oder persönlich verunglimpfend zu werden. So ein merklich geladener Bürgermeister.

3. Am Donnerstag Abend ereignete sich in Bad Wiessee ein nicht alltäglicher Vorfall. Gegen 20:15 Uhr passten zwei Unbekannte die Kassiererin des im Rathausweg befindlichen Netto-Supermarktes am Eingangsbereich ab. Von einem der beiden Männer wurde sie dabei mit einer Schusswaffe bedroht.

Als ein ebenfalls die Geschäftsräume verlassender Kollege hinzutrat, ergriffen die beiden Unbekannten zu Fuß die Flucht über ein an den Parkplatz angrenzendes Feld. Die Kriminalpolizeistation Miesbach hat nun die Ermittlungen aufgenommen und nimmt dazu Hinweise entgegen. Die beiden Unbekannten waren männlich und dunkel gekleidet, trugen Sturmhauben mit Sehschlitzen und waren etwa 170 bis 180 cm groß.

4. Es kommt langsam Bewegung in das Tegernseer Parkhaus-Thema. Die Vorabanalyse einer zweiten Alternative ist nun abgeschlossen. Der Auftrag an die TKV und dessen Chef Norbert Kruschwitz hieß ja “Analysieren Sie, wie sich die Erweiterung der Sparkasen-Tiefgarage kostenseitig auswirken wird.” Und Kruschwitz wird das Ergebnis in der nächsten Sitzung dem Tegernseer Stadtrat vorlegen.

Parallel ist allerdings auch an einem konkreten Vorentwurf für das von Bürgermeister Janssen präferierte 4-stöckige Parkhaus auf dem ehemaligen Hornanwesen gearbeitet worden. Auch diese Pläne sollen bald dem Gremium zur Entscheidung vorgelegt werden.

Wofür steht „Die Woche kompakt“: Wir präsentieren ausgewählte Nachrichten der letzten 7 Tage in kompakter Form, gesprochen und somit als Audio-Datei verfügbar. Immer am Samstag Vormittag. Zum Nachhören, Reinhören oder einfach zum Erstenmalhören.


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