Landrat ehrt Tegernseer Abiturienten

Die fünf besten Abiturienten der Staatlichen Gymnasien Tegernsee und Miesbach wurden heute von Landrat Wolfgang Rzehak ausgezeichnet. Mit dabei: Die Superhelden von gestern.

Die Besten ihres Abiturjahrgangs (von links):
Franziska Krax, Luca Parziale, Lena Scheuchl, Dominik Werner, Alexandra Oswald. Ganz links im Bild: Schulleiter Dr. Werner Oberholzner vom Gymnasium Tegernsee. Rechts: Sylvia Domke vom Landratsamt und Landrat Wolfgang Rzehak.

Mit einer Abiturnote von 1,2 schnitt Lena Scheuchl am Tegernseer Gymnasium ihr Abitur ab, gefolgt von Alexandra Oswald, Dominik Werner und Luca Parziale mit jeweils einer Abiturnote von 1,3. Einen Notendurschnitt von 1,4 hat Franziska Krax.

Gestern noch feierten die Superhelden auf dem Schulgelände ihr bestandenes Abitur, heute trafen sie in den Räumen der ehemaligen Hauswirtschaftsschule Miesbach auf Landrat Wolfgang Rzehak. Insgesamt zehn junge Frauen und Männer – die besten Absolventen der Staatlichen Gymnasien Tegernsee und Miesbach – wurden zu einer kleinen Feierstunde geladen.

Die sechs Frauen und vier Männer hatten einen Notenschnitt von 1,0 bis 1,4 erreicht. Landrat Wolfgang Rzehak konnte nicht fassen, wie man eine solche makellose Bilanz erreichen kann. Er erinnerte an seine eigene „Ehrenrunde“ in der elften Klasse, und dass man damit trotzdem noch Landrat werden könne. „Was soll dann erst aus euch noch werden?“, scherzte er mit den Einser-Abiturienten. Dr. Werner Oberholzner, Schulleiter vom Tegernseer Gymnasium, dagegen freute sich noch über etwas ganz Anderes:

Es war ein sehr freundlicher Jahrgang, selbst die Abistreiche sind ohne größeren Schaden abgelaufen.

Auch Markus Gamperling, stellvertretender Schulleiter am Gymnasium Miesbach, hielt den Jahrgang für einen guten Jahrgang: „Wir hatten sehr viele liebenswerte Schülerinnen und Schüler, die wir sehr gerne unterrichtet haben. Bei manchen merkte man schon sehr deutlich, dass sie nun reif für etwas Ernstes sind“.

Die besten Absolventen des Jahrgangs vom Gymnasium Miesbach mit Sylvia Domke vom Landratsamt und mit dem stellvertretenden Schulleiter Markus Gamperling. Sophia Huber fehlt auf dem Bild.

Rzehak wies darauf hin, dass nach der Orientierungsphase – die sich fast alle ehemaligen Schülerinnen und Schüler nach dem stressigen G8 nehmen wollen – nicht nur eine Hochschulkarriere eine gute Option sei, auch eine Lehre biete einen sehr gute Grundlage für einen erfolgreichen Werdegang.

Der Landrat appellierte an die jungen Leute, sich einzubringen und zu engagieren, entweder in einer politischen Partei oder durch ein soziales Engagement. Dabei sei es unwichtig, in welcher Partei sich die jungen Menschen engagieren würden, solange es eine Partei auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung sei.

Wählen gehen ist Bürgerpflicht; wer nicht wählt, darf auch nicht schimpfen. Für Demokratie und Freiheit muss man jeden Tag kämpfen.

Bevor die Ausgezeichneten ihre Urkunden erhielten, ließ der Landrat auch noch geschickt Eigenwerbung einfließen: „Wir als Landratsamt sind übrigens auch ein sehr guter Arbeitgeber“, sagte er. „Ich hoffe, viele von euch bleiben im Landkreis oder kommen nach einer Ausbildung wieder in unsere Heimat zurück. Ich würde mich freuen, wenn die Eine oder der Eine seine Zukunft im Landkreis Miesbach sieht!“


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