Agatharied:
Ein 3D-Drucker fürs Krankenhaus

von Simon Haslauer

Agatharied hat jetzt einen 3D-Drucker. Damit könne man Patienten mit komplexen Verletzungen nun noch besser helfen. Das hat das Gerät gekostet.

Die brandneue 3D-Druckstation in Agatharied. / Quelle: Krankenhaus Agatharied

Eine Spende über 10.000 Euro der Claus Enneker Stiftung machts möglich: Das Kreiskrankenhaus Agatharied hat nun eine brandneue 3D-Druckstation. Aus einer Pressemitteilung geht hervor: “Die Unfallchirurgie am Krankenhaus Agatharied wurde in den letzten Jahren stetig ausgebaut und verfügt heute sowohl über das Know-How als auch die Ausstattung, um das gesamte Spektrum der Traumatologie vor Ort zu versorgen.”

Mit einer Rettungswache, Hubschrauberlandeplatz und Schockraum direkt vor Ort, ist das Krankenhaus seit Jahren die erste Anlaufstelle für Notfallpatienten im Landkreis. “Brandneu ist in der unfallchirurgischen Abteilung eine 3D-Druckstation, die es den Operateuren ermöglicht, komplexe Frakturmuster detailgenau darzustellen”, besonders Patienten mit Beckenbrüchen oder anderen komplexen Verletzungen profitieren von der Neuanschaffung.

„Die 3D-Druckstation hilft dabei, Operationen zu verkürzen, weil bereits im Vorfeld komplexe Brüche begutachtet werden können und damit die Planung des Eingriffs sehr exakt vorgenommen werden kann“, erklärt Prof. Dr. med. Ulrich Brunner, Chefarzt der Unfall-, Schulter- und Ellenbogenchirurgie. In Agatharied weiß man:

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Je kürzer eine Operation dauert, desto weniger belastend ist sie
für den Körper

Gerade durch die vielen Freizeitangebote im Sommer wie im Winter gebe es laut Agatharied immer mehr Mehrfachverletzte im Landkreis. “Dazu gehören auch Patienten mit Becken- und komplexen Extremitäten-Verletzungen”, schreibt das Krankenhaus in einer Pressemitteilung. Diesen Menschen kann ab jetzt noch besser geholfen werden.

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