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Was bewegt Kinder und Jugendliche?

Ein Brief an die künftigen Bürgermeister

Von Christopher Horn

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In zwei Wochen sind Kommunalwahlen. In drei der fünf Talgemeinden wird dann neben dem Gemeinderat auch der Bürgermeister neu gewählt. Doch viele Kinder und Jugendliche dürfen noch nicht wählen und haben so keinen richtigen Bezug zu den Personen, die im Chefsessel der Rathäuser sitzen. Eine Aktion soll das nun ändern. Das Motto: „Ein Brief an den Bürgermeister“.

„Das ist eine schöne Gelegenheit, auch die jüngsten Gemeindemitglieder zu Wort kommen zu lassen und uns in Erinnerung zu rufen, dass jedes Schaffen auch der nächsten Generation zu Gute kommen sollte“, beschreibt Veronika Spät von der Kolpingfamilie die Intention. Die Aktion richtet sich an alle Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahre und ruft dazu auf, Wünsche und Anregungen an die zukünftigen Bürgermeister zu Papier zu bringen.

Was bewegt Kinder und Jugendliche?

Die Bürgermeister sollen somit erfahren, was die Jugend der Gemeinde momentan bewegt. Da in Rottach-Egern, Tegernsee und Bad Wiessee erst der Wahltag die Entscheidung bringt, wer künftig im Chefsessel der Gemeinde Platz nehmen darf, sollte die Anrede im Brief „Lieber oder sehr geehrter Herr Bürgermeister“ lauten.

Die fertigen Briefe können dann entweder per E-Mail unter der Adresse kftegernseertal@gmail.com direkt an die Kolpingfamilie geschickt, oder an den folgenden Sammelstellen abgegeben werden: Anregungen für Rottach-Egern und Kreuth nimmt Hosen Leonhardt in der Südlichen Hauptstraße 2 in Empfang. In Tegernsee werden sie bei der Hofbuchdruckerei Boemmel in der Rosenstraße 2 und in Bad Wiessee im katholischen Pfarramt in der St.-Antonius-Straße 12 gesammelt.

Los geht es ab Montag, den 3. März. Dann haben die Kinder und Jugendlichen in Kreuth, Rottach-Egern, Tegernsee und Bad Wiessee bis zum 14. März die Möglichkeit, ihre Botschaft an den Bürgermeister loszuwerden. Für Hermann Ulbricht, Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler in Rottach-Egern, ist das eine super Sache. „Wir sollten auch die Wünsche der Jugend berücksichtigen und hören, was sie zu sagen hat“, so der bisherige zweite Bürgermeister.

Bürgermeister sollen antworten

Nach Ablauf der Aktion werden alle Briefe pro Gemeinde gesammelt und von der Kolpingfamilie für jede Gemeinde zusammengefasst. „Wir werden für die einzelnen Orte und Bürgermeister individuell Bücher binden lassen“, so Spät. Nach dem Amtsantritt der neuen Bürgermeister am 1. Mai 2014 werden die Bücher dann den frisch gewählten Amtsträgern offiziell überreicht. Ziel ist es, dass die Bürgermeister die Briefe dann innerhalb ihrer Amtszeit beantworten.

Daher sollte jeder Brief auch den Namen des Absenders und eine Adresse enthalten. Auch die Jüngsten der Gemeinden sollen dabei übrigens nicht zu kurz kommen, wie Veronika Spät erklärt: „Die Kinder, die noch nicht lesen und schreiben können, dürfen uns ein Bild mit ihrem Lieblingsort im Tegernseer Tal schicken. Auch die Bilder werden wir an die Bürgermeister übergeben.“

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