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Gmunder TI soll zentraleren Standort bekommen

Eine Tourist Info am Eingang des Tals

Von Robin Schenkewitz

Nun sind die neuen Pläne raus: Eigentlich war vorgesehen, die Gmunder Tourist-Information (TI) im umgebauten Maximilian unterzubringen. Doch das sei kein Thema mehr, wie Bürgermeister von Preysing bereits Anfang dieses Monats bestätigte.

Stattdessen sollen die TI-Räumlichkeiten in den Gmunder Bahnhof einziehen. Für TTT-Chef Georg Overs „eine reizvolle Überlegung“.

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Die TI Gmund soll nach den Plänen der Gemeinde und der TTT bald in das Bahnhofsgebäude umziehen.
Die TI Gmund soll nach den Plänen der Gemeinde und der TTT bald in das Bahnhofsgebäude umziehen.

Schon seit einiger Zeit gäbe es die Überlegungen, die Räumlichkeiten der TI aus dem etwas abseits gelegenen Rathaus zu verlagern. „Es ist ein lang gehegter Wunsch, die TI an einer zentraleren Stelle in Gmund zu positionieren“, so Overs auf Nachfrage.

Und bisher dachte man, mit dem in rund drei Jahren neu eröffneten Maximilian den perfekten Platz dafür gefunden zu haben. Diese Idee hatte sich jedoch Anfang des Monats zerschlagen. „Das ist kein Thema mehr“, erklärte Bürgermeister von Preysing vor rund zwei Wochen.

Als Alternativstandort haben sich die Verantwortlichen nun das Gmunder Bahnhofsgebäude rausgesucht. Eine sehr reizvolle Überlegung, wie Overs erklärt. „Das hat es uns erleichtert, vom Maximilian Abstand zu nehmen“, so der TTT-Chef weiter. Die Vorteile lägen ja auf der Hand:

„Unsere Tourist-Info wäre im Bahnhofsgebäude direkt an einem Eingang des Tegernseer Tals.“

Bisher seien dies alles zwar nur Überlegungen, und man befinde sich noch in einer sehr frühen Phase des Projekts. Dennoch zeigt sich Overs vorsichtig optimistisch: „Es kann mit der Umsetzung jetzt auch sehr schnell gehen.“ Man müsse derzeit aber noch die verschiedenen Verfahren abwarten.

Büro über zwei Stockwerke

Die Planungen sehen bis jetzt vor, dass die TI künftig über zwei Stockwerke im Gebäude verteilt werden muss. Dies ist nötig, da man nur einen Teil des Erdgeschosses benutzen kann. In den restlichen Räumen stehen technische Geräte für den Zugbetrieb der BOB.

„Von dort wird alles bis nach Schaftlach gesteuert. Die Räume braucht die Bahn selber“, weiß Bürgermeister von Preysing. Die oberen Räume seien, so Overs, dann hauptsächlich dafür gedacht, dass man sich mal zurückziehen könne.

Die neuen Räumlichkeiten werden künftig über zwei Stockwerke verteilt sein
Die neuen Räumlichkeiten im Bahnhof werden über zwei Stockwerke verteilt

Doch genau darin liegt auch ein Nachteil. Denn die Gmunder TI ist derzeit nur mit einer Person besetzt. Wenn diese dann hochgehen würde, müsste man unten wohl abschließen, so von Preysing. „Das mit der Treppe ist natürlich eine Notlösung“, meint auch Gemeinderat Johann Stückler (FWG) auf der jüngsten Bauausschusssitzung.

Doch von Preysing sprach sich trotzdem dafür aus, die Planungen so zu belassen. Schließlich habe das auch die TTT selber vorgeschlagen. „Ich sehe da also kein Problem“, so der Rathaus-Chef abschließend. Und auch Overs ist von dem Projekt vollends überzeugt: „Es wäre schön, wenn der Wunsch, die Tourist-Info näher ins Ortszentrum zu holen, bald in Erfüllung gehen könnte.“


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