Junge Gmunderin gründet Unternehmen
Ein duftender Mini-Tegernsee für Zuhause

von Simon Haslauer

Wonach riecht der Tegernsee eigentlich? Die Gmunder Medizinstudentin Rosalie Kollmer hat sich diese Frage auch gestellt. Jetzt sorgt sie dafür, dass man den Tegernsee überallhin mitnehmen kann.

Zwei Düfte hat Rosalie Kollmer in den vergangenen drei Jahren entworfen. / Quelle: Seeduft

Rosalie Kollmer lebt in Gmund und studiert aktuell Medizin in München. Zuvor war sie als Notfallsanitäterin tätig. Vor Kurzem gründete sie sogar ihr eigenes Unternehmen, wie sie im TS-Interview erzählt. Mit ‘Seeduft’ will sie ein Projekt schaffen, bei dem der Tegernsee im Vordergrund steht. Dafür kreierte sie ihre eigenen Lufterfrischer. „Man kennt ja diese Duftbäume, die sich sogar durch Fußballsocken beißen“, lacht Kollmer und erklärt:

Ich wollte etwas haben, das im Hintergrund liegt. Wenn man beispielsweise gerade vom Berg kommt – da ist man doch mal froh, wenn irgendwo ein Neutralisator im Raum ist. Rosalie Kollmer

Dabei war es ihr besonders wichtig, dass die Anhänger in Tegernsee-Form nicht nur ins Auto passen. Auch für Räume oder Schränke seien die Abbilder des Sees gut geeignet – „damit man den Tegernsee immer da hat“, betont Kollmer. Etwa drei Jahre dauerte es, das Herzensprojekt auf die Beine zu stellen. Groß an den Markt gehen will Kollmer erstmal nicht.

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Bis jetzt hat die Gmunderin zwei verschiedene Düfte entwickelt: Forest Rain und Ocean. Sie erzählt: „Forest Rain duftet dezent nadelig und holzig – wie bei einem Waldspaziergang.“ Ocean rieche erfrischend, belebend und leicht blumig, „ohne dabei besonders aufdringlich zu wirken“, so die Jung-Unternehmerin.

Jung-Unternehmerin im Tal

Mittlerweile hat Kollmer ihren kleinen Online-Shop seit knapp einer Woche geöffnet. Später will sie ihre Aufhänger auch gerne in Läden oder Lokalen rund um den See auslegen. Ihr erstes Fazit lässt bereits eine positive Resonanz erahnen: „Ich bin mit dem Start sehr zufrieden, die Duftbäume sind gut angekommen.“ Neben den Erfrischern – „einfach, weil es so Spaß gemacht hat“, erzählt Kollmer – hat sie auch eine eigene Modelinie designt.

Zu den Klamotten gebe es jedoch noch nicht viel zu sagen. Es sei noch schwierig, zu prognostizieren, was gut angenommen wird. So betont Kollmer nur, es habe eine gute Resonanz gegeben. Jetzt müsse man erstmal schauen, wie die Produkte ankommen. Aktuell ist die Gmunderin noch ganz alleine im Team. Wenn der Shop gut läuft, könne sie sich jedoch vorstellen, ein paar Leute anzustellen.

Zum Aufbau des Shops sagt sie: „Es gehört viel Disziplin dazu und es hat auch oft viele Nerven gekostet.“ Das sei aber bei jedem Projekt so, erklärt Kollmer und betont, wie viel Spaß die Arbeit gleichzeitig gemacht habe. „Und wenn man am Ende dann das Resultat sieht, ist das schon sehr cool“, bemerkt die Gmunderin abschließend.

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