Ein Spielplatz für Alle

von Simon Haslauer

In Miesbach am Nordgraben läuft aktuell ein Projekt an – ein Inklusionsspielplatz. Hier erzählt Miesbachs Bürgermeister, Gerhard Braunmiller, von dem Projekt.

Am Nordgraben, beim ehemaligen Abenteuerspielplatz der Kreisstadt soll bald etwas Neues entstehen. Ein Spielplatz für alle. Ein Inklusionsspielplatz, wie Miesbachs Bürgermeister Gerhard Braunmiller erzählt. Die Idee für dieses Projekt stammt von Braunmillers Frau, Alexandra Braunmiller. Sie befasse sich bereits seit vielen Jahren mit dem Thema Inklusion.

Nachdem der Antrag für den Spielplatz im Stadtrat befürwortet wurde, fand sich schnell eine Arbeitsgruppe bestehend aus den beiden Vorsitzenden des Förderkreises Thomas und Siegfried Faltlhauser, Elisabeth Neuhäusler, Alexandra Braunmiller und den beiden Stadträten Erhard Pohl und Franz Mayer. Braunmiller erklärt:

Diese Gruppe hat es sich unter anderem zum Ziel gesetzt, die Erwachsenen und die Kinder, für das Thema Kinder mit besonderen Bedürfnissen zu sensibilisieren.

Dafür hat sich die Gruppe Hilfe von den Kindern in Miesbach geholt. Es wurde eine Aktion in den Miesbacher Kindergärten ins Leben gerufen, dabei wurden die Kinder gefragt: “Was braucht ein Spielplatz in dem Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam spielen können?”

Welche Ideen hatten die Kinder?

“Die Kinder wurden von den Erzieherinnen an das Thema herangeführt und haben phantasievoll Ideen auf Papier gebracht”, beginnt Braunmiller und sagt: “Neben Rampen für Rollstuhlfahrer wurde eine Lange Rutsche gewünscht, die altbekannte Seilbahn und viele Klettermöglichkeiten.” Auch gesellige Brotzeitecken und Mülleimer hätten die Kinder nicht vergessen.

Aktuell sei die Arbeitsgruppe noch mit Vorarbeit beschäftigt. Braunmiller erzählt: “Derzeit werden pädagogische und gestalterische Konzepte gesammelt. Diese Aufgabe des Sortierens und Planen übernimmt derzeit die Gruppe.” Wann der Spielplatz schließlich fertiggestellt und geöffnet werden kann, sei aktuell noch nicht bekannt. “Der Haushalt der Stadt Miesbach wird im April verabschiedet, das muss abgewartet werden”, weiß Braunmiller und betont abschließend: “Die Arbeitsgruppe wird in nächster Zeit Sponsoren suchen und da hoffe ich auf große Unterstützung.”

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