Eine mystische Zeit des Übergangs am Tegernsee

von Ursula Weber

Irgendwie hat er sich diesmal kaum bei uns im Tal blicken lassen, der Spätsommer. Heuer ist er schon viel zu sehr mit dem Herbst verbandelt und kleidet sich in nebliges Morgengrau und in regennasse Tage.

Das aktuelle TS-Kalenderblatt von Nina Häußinger

So beschenkt er uns mit mystischen Stimmungen, wenn dünne Nebelschleier über dem Wasser schweben und im Licht schimmern. Oder sich die Umrisse von Alleen in hell erleuchteten Nebelwänden schemenhaft abzeichnen.

Es ist eine farbenfrohe Zeit des Übergangs. In den Bergen bekommen die Laubbäume durch den frühen Frost erste bunte Spitzen. In den Gärten stehen Astern, Hortensien und Herbstanemonen in vollster Blüte. Auch die Geranien an den Fenstern leuchten noch in ihrer schönster Pracht. Die Bäume hängen voller Äpfel und die Weidetiere genießen das letzte Wiesengrün.

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Mit den kürzer werdenden Tagen verlangsamt sich ganz allmählich auch das Tempo des Lebens. Der Alltag spielt sich wieder mehr und mehr drinnen ab. Hier und dort verweisen orange Kürbisse auf die Erntezeit in der Natur, wenn es darum geht, die Schätze der vergangenen Monate einzubringen. In dieser Zeit tut es gut, bei sich selbst ein bisserl Einkehr zu halten und nach dem langen Sommer zur Ruhe zu kommen. Einfach einmal nichts vorzuhaben, unter Bäumen zu schlendern, Kastanien zu sammeln und den Tag mit einem guten Glas Irgendwas gemütlich ausklingen zu lassen …

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