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So wird das Wetter am Tegernsee:

Eine Schneedecke für das Tegernseer Tal

Von Simon Haslauer

Das Tal fällt zurück in den Winter – wenigstens fürs erste. Eigentlich typisch für den April. Doch dieses Mal wird besonders viel Neuschnee erwartet …

Der April bringt nochmal etwas Schnee an den Tegernsee / Quelle: Martin Calsow

Wie erwartet, habe sich eine kalte Nordlage bei uns eingestellt, beginnt der Schaftlacher Wetterfrosch, Hans Wildermuth seine Prognose. Die beschere ganz Mitteleuropa einen Rückfall in den Winter. „In Verbindung mit einem Mittelmeertief werden gerade die ganzen Alpen mit Schnee zugeschüttet. Solche Wetterlagen kommen im April immer wieder vor, wobei dieses Mal besonders viel Neuschnee dabei ist, besonders in den Bergen“, erklärt Wildermuth. Außergewöhnlich daran sei, dass zur Zeit von Friesland über die Kanalküste bis in die Alpen Schnee fällt – auch im Oberland mache sich dieser Tiefdruckeinfluss gerade durch Dauerschneefall bemerkbar. Wildermuth weiß:

Das Wochenende bietet damit ein markantes Kontrastwetter zu den vorhergehenden Tagen. Heute, am Freitag wird der letzte Regen in nassen Schnee übergehen.

Der Schneefall halte über Nacht an. Mit unterschiedlicher Intensität. Auch am Samstag, so der Wetterfrosch, schneie es den ganzen Tag über. und die Temperatur steige kaum über den Gefrierpunkt an. „Selbst bis München und weiter herab fällt Schnee“, erklärt der Schaftlacher.

Am Sonntag lasse der Schneefall jedoch nach und nimmt einen schauerartigen Charakter an. Sowohl tags als auch nachts liege die Temperatur dann um Null Grad. Wildermuth betont: „Damit ist es mit der Waldbrandgefahr vorbei. Dafür steht jetzt Schneebruch im Fokus, wobei es nach aktuellem Stand noch nicht sicher ist, wieviel Schnee im Ganzen fällt.“ Eine Schneedecke dürfe sich laut Wildermuth aber überall aufbauen.

Bleibt der Schnee liegen?

In der Nacht auf Montag könne, wenn es aufklart, die Temperatur auf unter minus fünf Grad absinken. Der Schneefall sei zwar vorbei, aber überall liegt eine Schneedecke, „was die Nachtfrostgefahr verschärft“, so Wildermuth. Zu Beginn der Woche drehe die großräumige Strömung auf Nordwest, dabei werde etwas weniger kalte Meeresluft heran transportiert. Am Dienstag tritt, so Wildermuth, auch wieder Niederschlag auf, anfangs teils als Schnee, später in Regen übergehend. Auf den Bergen bleibe es erstmal bei Schnee. Weiter erklärt der Wetterfrosch:

Im weiteren Verlauf der Woche steigt die Temperatur zunächst auf jahreszeitübliche Werte an. Da es aber immer wieder regnet, bedeutet das nicht über zehn Grad, nachts gibt es, sollte es aufklaren, leichten Frost. Der Schnee wird im Vorland bis dahin wieder verschwunden sein.

Noch vor dem Wochenende deute sich ein weiterer, kurzer Kaltluftvorstoß aus Nordwesten an. „Dann würde die Schneefallgrenze, die vorübergehend auf über 1.200 Meter Höhe anstieg, wieder bis in die Täler sinken und es könnte einen weiteren Batzen Neuschnee geben“, meint der Schaftlacher. Diese Entwicklung sei aber unsicher, kommt sie nicht, bleibt es trotzdem unbeständig und kühl. Eine Rückkehr der frühlingshaften Witterung sei erst in der Woche darauf in Sicht. „Dafür gibt es viel Feuchte für den Boden durch weitere Niederschläge und schmelzenden Schnee“, endet Wildermuth.


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