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ÖPNV soll für Einheimische attraktiver werden

Einmal Kreuth – München, bitte

Von Martin

Nach München fahren Sie als Einheimischer, der Umwelt zuliebe und um entspannter am Ziel anzukommen, vorzugsweise mit dem Bus und dann ab Gmund oder Tegernsee weiter mit dem Zug.

Bisher müssen Sie dafür zwei Tickets lösen: eines für den Bus und eines für den Zug. Nur wenn Sie Pech haben, ist der Schalter in Tegernsee nicht besetzt oder der Automat in Gmund zu Stoßzeiten überlastet. Folge: Sie fahren frühzeitig mit dem Pkw zum Bahnhof, um nicht in Zeitnot zu geraten oder als „Schwarzfahrer“ zu enden. Bald könnte es damit vorbei sein.

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Zugtickets schon vorzeitig zu lösen, könnte zukünftig das Umsteigen am Bahnhof vereinfachen.
Zugtickets schon vorzeitig zu lösen, könnte zukünftig das Umsteigen am Bahnhof vereinfachen.

Nicht, dass Sie das falsch verstehen: Es ist keine preisliche Vergünstigung für Einheimische bei der Nutzung der Busse angedacht, sondern nur eine technische Vereinfachung beim Ticketkauf.

Das sagt Rottachs Bürgermeister Franz Hafner. Ob und wie die Idee eines einmaligen Kartenkaufs umsetzbar ist, steht derzeit noch nicht endgültig fest.

Bisher gehen die Überlegungen Hafners dahin, dass beispielsweise an den zentralen Punkten wie den Tourist-Informationen Automaten aufgestellt werden, bei denen der „doppelte“ Kartenkauf möglich sein soll. Und Hafner ist überzeugt, dass das „technisch möglich sein müsste“. Ihm sei die Idee auf der Bürgerversammlung im März zugetragen worden. „Erst habe ich den Vorschlag einer Rottacher Familie falsch verstanden. Doch mittlerweile bin ich von der Sinnhaftigkeit überzeugt.“

Verkehrsbelastung senken

Neben der Vereinfachung beim Ticketkauf sieht Hafner auch die Möglichkeit, die Straße zu entlasten. Die Problematik eines drohenden Verkehrskollaps im Tegernseer Tal ist nicht erst seit gestern bekannt und hängt auch mit dem Individualverkehr durch Einheimische zusammen. „Die Leute aus Rottach, Kreuth und Bad Wiessee“ würden laut Hafner dann vielleicht eher mal „das Auto daheim stehen lassen“, um ausschließlich mit den ÖPNV nach München zu fahren.

Einen doppelten Ticketkauf direkt beim Busfahrer sieht Hafner eher skeptisch: „Unter Umständen könnte das klappen. Aber vor allem zu Stoßzeiten kann ich mir nicht vorstellen, dass die Busfahrer auf Einzelwünsche von Fahrgästen eingehen können.“

Eine gemeinsame Automatenlösung hängt laut TTT-Chef Georg Overs auch davon ab, wer die Ausschreibung für die Strecke vom Tegernseer Tal bis nach München gewinnt. Bisher ist die BOB dafür zuständig. Es könnte allerdings auch sein, dass zukünftig wieder die Deutsche Bahn Tochter DB Regio zum Zug kommt. „Solange wir hier keine endgültige Entscheidung haben, hängt vieles in der Luft“, so Overs.

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