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Informationsveranstaltung über die Herausforderungen fürs Tal

Energiewende am Tegernsee

Von Maxi Hartberger

Die Energiewende ist in der deutschen Volkswirtschaft ein nicht mehr wegzudenkendes Thema. Auch hier im Tegernseer Tal liegt der Fokus auf alternativen Energiequellen.

Die Möglichkeiten für das Tal wurden bei der energiewirtschaftlichen Informationsveranstaltung am vergangenen Mittwoch diskutiert. Die Anwesenden waren sich einig: In Sachen Energiewende gibt es kein Zurück.

Am vergangenen Mittwoch informierten sich 100 Stadt- und Gemeinderatsmitglieder über die Energiewende im Tegernseer Tal
Am vergangenen Mittwoch informierten sich 100 Stadt- und Gemeinderatsmitglieder über die Energiewende im Tegernseer Tal.

Das E-Werk Tegernsee, die Tegernseer Erdgasversorgungsgesellschaft und die Energie Südbayern GmbH luden am 9. Juli zu einer Informationsveranstaltung in das Hotel Das Tegernsee ein. Dabei ging es um die Energiewende und die zukünftigen Herausforderungen.

Die größte Frage der Abends: Was kommt bis 2050 mit der Energiewende auf die lokalen Kommunen zu? Darüber informierten sich 100 Stadt- und Gemeinderatsmitglieder aus allen Talgemeinden. Darunter Landrat Wolfgang Rzehak sowie die Bürgermeister Johannes Hagn, Georg von Preysing, Peter Höß und Christian Köck.

Suche nach Alternativen für das Tal

Die Anwesenden diskutierten dabei die besten Möglichkeiten für das Tegernseer Tal. Ewald Woste, Präsident der Energie- und Wasserwirtschaft, legt vor allem das Hauptaugenmerk auf Biomasse, Wasserkraft und Photovoltaik. E-Werk-Chef Norbert Kruschwitz fasste die verschiedenen Optionen zusammen: „Man muss einen guten Mix aus allen finden.“

Der Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft, Medien, Energie und Technologie, Josef Pschierer, machte jedoch nach allen verschiedenen alternativen Energiequellen deutlich, dass in jeder Region individuelle Maßnahmen ergriffen werden müssen: „Bayern ist schließlich Tourismusland Nummer eins, das kann man nicht mit Windrädern zupflastern.“

Nach der Veranstaltung waren sich die Anwesenden jedoch einig: Die Suche nach alternativen Projekten für das Tal sind notwendig und die Speicherung der Energie muss deutlich verbessert werden. Denn die Energiewende geht jeden etwas an.


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