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LKW-Fahrer hätte tot sein können

Fliegendes Eisenrohr auf der A8

Von Simon Haslauer

Heute Vormittag flog ein schweres Eisenrohr gegen einen Sattelzug. Der 44-jährige Fahrer hat nochmal Glück gehabt – das Rohr hätte den Mann auch töten können.

Heute Vormittag, laut Polizeiinformationen zwischen 11.20 Uhr und 11.30 Uhr, war ein 44-jähriger Fahrer mit seinem Sattelzug auf der BAB A8 Richtung München unterwegs. Etwa zwei Kilometer vor der Anschlussstelle Hofolding, als er gerade eine Brücke passierte, knallte es – seine Sonnenblende zerbrach plötzlich.

Daraufhin machte der 44-Jährige eine Notbremsung und brachte sein Fahrzeug routiniert zum stehen. Wie sich herausstellte, so die Autobahnpolizeistation Holzkirchen, hat eine bislang unbekannte Person ein etwa ein Meter langes, dickes und fünf Kilogramm schweres Eisenrohr von der Brücke auf die Fahrbahn geworfen. Das beschädigte das Dach der Zugmaschine erheblich und zerstörte obendrein auch die Sonnenblende.

Dass das Rohr nicht durch die Scheibe geflogen kam, sei ein wahrer Glücksfall, stellt die Polizei klar. Es hätte den Fahrer schwer verletzen oder sogar töten können. So kam der 44-Jährige mit nur einem Schreck und einer zerstörten Sonnenblende davon.

Hinweise zu dem noch unbekannten Täter nimmt die Autobahnpolizei Holzkirchen unter der Telefonnummer 08024-9073-0 oder an jeder anderen Polizeidienststelle entgegen.


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