Grußwort zu Christi Himmelfahrt
Gedankliche Trachtenwallfahrt

von Filiz Eskiler

Am kommenden Donnerstag ist Christi Himmelfahrt. Die Trachtenwallfahrt vom Oberlandler Gauverband wurde allerdings abgesagt. Für Wallfahrtkurat Hans Schweiger kein Grund, die Sache abzuhaken. In seinem Grußwort nimmt er Leser zu einer gedanklichen Trachtenwallfahrt mit.

Hans Schweiger, Wallfahrtskurat, bei der Begrüßung der Trachtenwallfahrt 2019. / Quelle: Verena Assum

Am Donnerstag hätte die Trachtenwallfahrt nach Birkenstein stattgefunden. Anfang des Jahres haben wir noch über die Pläne des Oberlandler Gauverbandes berichtet. Nun mussten diese abgesagt werden – gedanklich abgehakt wird die Trachtenwallfahrt aber nicht, so Wallfahrtskurat Hans Schweiger. Stattdessen hat er einen aufrufenden Vorschlag:

Gehen wir gedanklich den Wallfahrtsweg vom Sportplatz der Mittelschule Fischbachau nach Birkenstein hinauf!

In seinem Grußwort beschreibt er, wie der Christi Himmelfahrtstag am 21. Mai aussehen hätte können, und entführt die Leser auf eine gedankliche Trachtenwallfahrt: Mit Worten malt er ein Bild von dem gemeinsamen Treffen um acht Uhr morgens, von der Aufstellung zu Wallfahrt und wie der Rosenkranz gebetet wird.

Distanz zum Alltag

„Von Fischbachau Dorf bis Birkenstein sind zirka 80 Höhenmeter zu überwinden“, erwähnt Schweiger. Und das habe auch einen Sinn, denn „durch das Sich-Hinaufbewegen bekommt man ein wenig Distanz zu den Niederungen des Alltag“.

Weiter beschreibt der Wallfahrtskurat die festlich gestalteten Eucharistiefeier, die eigentlich angedacht war, und vom abschließenden Gottesdienst. „In diesem Jahr hätten wir besonders dafür gebetet, dass unsere Welt so bald als möglich von der Corona-Pandemie befreit wird“, so Schweiger, bevor er in seinem Grußwort zu einem gemeinsamen Gebet aufruft.

Hier das gesamte Grußwort zum Nachlesen.


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