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Stegbefürworter gründen Aktionsbündnis

Gemeinsam für den Steg

Von Robin Schenkewitz

Jetzt machen auch die Stegbefürworter mobil. Nach dem sich die Gegner unter Führung von Albrecht von Perponcher bereits mit einem Bürgerbegehren gegen den Steg positioniert haben, hat sich ein Aktionsbündnis pro Steg zusammengeschlossen.

Man wolle der schweigenden Mehrheit eine Stimme geben, erklärt die Tegernseerin Isotte Herb und kündigt an: „Wir werden der unsachlichen Stimmungsmache entgegentreten.“

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Isotte Herb aus Tegernsee setzt sich für einen durchgängigen Seeuferweg ein.

Die Entscheidung ein Aktionsbündnis zu gründen sei nach der Stadtratssitzung am Dienstag gefallen. Ziel sei es, so Herb, die Bürger zum Urnengang zu bewegen. „Wir haben uns einfach gefragt, wie bringen wir die Leute, die für den Steg sind, dazu am 7. April zur Abstimmung zu gehen?“

“Nur 200 Meter”

Die Lösung dafür soll ein Prospekt sein, der in den Tegernseer Haushalten verteilt wird. In diesem, so Herb, wolle man die “falschen Behauptungen der Steggegner” sachlich widerlegen.

Das Layout dafür steht auch bereits fest. Man werde den Prospekt aufklappen können und dann den ganzen Seeuferweg vom Fischerstüberl bis zum Strandbad sehen. Damit sollen die stimmberechtigten Tegernseer noch besser erkennen können, dass nur noch dieses kleine Stück zu einem durchgängigen Seeuferweg fehlen würde. „Es sind schließlich nur noch 200 Meter“, so Herb hoffnungsvoll.

Jetzt, wo endlich alle Voraussetzungen dafür geschaffen seien, sollte man es auch durchziehen. Die Gelder stünden bereit, die Prozesse seien gewonnen, nun müsse nur noch der Auftrag vergeben werden. „Diese Gelegenheit bekommen wir vielleicht nie wieder“, fürchtet die 66-Jährige.

Wenig Verständnis

Für die Steg-Gegner hat die Tegernseerin indes nur wenig Verständnis übrig. Gerade das Argument der Kosten will die Rentnerin nicht gelten lassen. Die Stadt bekomme 400.000 Euro Zuschuss, die könne man doch nicht einfach weggeben. Zudem tragen die Gegner ja auch zum Teil selber Schuld an den hohen Kosten. „Mit den bewussten, taktischen Verzögerung haben sie die Kostensteigerung zu verantworten“, wirft sie den Gegnern vor.

Darüber hinaus würde ihrer Meinung nach auch das Hotel Guggemos von dem Steg profitieren. „Was gibt es denn Schöneres für ein Hotel als eine direkte Seeanbindung?“, fragt Herb. Schließlich sehe man jeden Tag am Seehaus, dass ein Steg vor der Tür stärkere Besucherzahlen mit sich bringt.

Spitze in Richtung Gegner

Sie und ihre knapp 50 Mitstreiter, zu denen sich auch aktive Stadträte zählen, würden sich bereits heute Abend wieder treffen, um weitere Details zu besprechen. Die Zeit drängt, doch die Initiatorin ist sich sicher, dass sie am Ende Erfolg haben werden.

Eine kleine Spitze gegen die Steg-Gegner kann sie sich am Ende dann trotzdem nicht verkneifen. „Da sind ja einige über 80-Jährige mit dabei. Vielleicht kann man von solchen Leuten auch nicht erwarten, dass sie an die Zukunft des Ortes denken.“

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