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Zwischenlösung für Seegrundstück gefunden

Auferstanden aus Ruinen

Von Maxi Hartberger

Besonders im Sommer ist die Seepromenade in Gmund zwischen Mangfallbrücke und Seeglas besonders beliebt. Doch gerade an heißen Tagen ist es dementsprechend voll. Jetzt hat Besels Behörde eine Idee…

Für das Grundstück in Toplage an der Gmunder Seepromenade wurde eine Zwischenlösung gefunden.

Ende 2016 wurde die Gmunder Seeturnhalle in der Triftstraße in Seeglas geräumt. Die dort lebenden 25 Asylbewerber wurden in anderen Wohnungen in der Gemeinde untergebracht. Ein Jahr später wurde entschieden: das alte Gebäude soll weg. „Sie ist sanierungsbedürftig und die Unterhaltskosten wie zum Beispiel die Heizkosten sind unverhältnismäßig hoch“, erklärte Geschäftsleiter Florian Ruml damals.

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Seither liegt das Grundstück in Toplage brach. Da es noch immer keine konkreten Pläne für das wertvolle Grundstück nahe des Ufers gibt, entschied sich die Gemeinde nun für eine Zwischenlösung. Und von der profitieren sowohl Einheimische als Gäste. Denn gerade in den Sommermonaten ist die Gmunder Seepromenade gerappelt voll – mit Badegästen, Spaziergängern und Hundebesitzern.

Liege- und Blumenwiese geplant

Auf Nachfrage von Josef Stecher (FWG) erklärte Bürgermeister Alfons Besel (FWG) in der vergangenen Gemeinderatssitzung, dass das Areal nun zu einer Freizeitwiese umgestaltet werden soll. Teils soll dort dann die Wiese gemäht werden, damit sich dort Badegäste und Spaziergänger ausbreiten können. Davon profitieren allerdings nicht nur die Menschen, sondern auch die Tierwelt. So soll nach dem erfolgreichen Bürgerbegehren auf einem Teil des Grundstücks eine Blühwiesen-Mischung für Bienen angesät werden.

Besel gestand allerdings, dass dieses Vorhaben komplexer sei als gedacht. Man sei sich nämlich nicht sicher, ob die passende Saat gefunden sei und die Blumen entsprechend aufgehen. „Warum lassen wir das Gras nicht einfach wachsen und warten ab, was kommt?“, fragte Michael Huber (SPD). Seiner Meinung nach sei es nämlich etwas problematisch, Blumen einzubringen, die dort nicht heimisch sind. Dieser Meinung war auch Barbara von Miller (SPD).

Doch trotz der Bedenken, soll in den kommenden Tagen das bereits mit Humus aufgefüllte Areal entsprechend bearbeitet werden. Auch der Holzzaun, der das Grundstück bisher abgrenzte, soll weg. „Wir haben intern beschlossen, dass zunächst eine schöne Wiese Sinn macht“, so Ruml, Geschäftsleiter der Gemeinde. Im Kaufvertrag ist vorgeschrieben, dass das Grundstück nur für sportliche und soziale Zwecke genutzt werden darf. Was langfristig daraus wird, bleibt offen. Bis dahin können sich Badegäste und Spaziergänger über ein Stück Wiese mehr am Seeufer freuen.

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