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Diie Jugendarbeit der Fußballvereine unter der Lupe

Gmund fehlen die Jahrgänge

Von Robin Schenkewitz

Jetzt wo draußen der Schnee liegt und die Plätze nicht bespielbar sind, ruht der tägliche Fußballbetrieb im Tal. Zeit genug um sich mal einen Eindruck über die Jugendarbeit der Vereine zu verschaffen.

Dabei fällt auf: Während in der Rottacher Jugend jede Altersstufe vertreten ist, fehlen in Gmund die zwei ältesten Jahrgänge komplett. Woran das liegt, dazu haben wir die Jugendleiter befragt.

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Der souveräne C-Jugend Meister der letzten Saison: Spielgemeinschaft Rottach-Kreuth

Insgesamt ist das Bild zunächst einmal erfreulich, schaut man sich die Statistiken der Talvereine an. So ist bei allen Vereinen ein reges Interesse zu erkennen die Jugend auch weiterhin für den Sport zu begeistern. Verständlich, schließlich sind die Jugendspieler von heute auch die kommenden Stars von Morgen.

Rottach Vorbildlich

Auf den zweiten Blick fällt dem interessierten Beobachter dann vor allem der FC Rottach ins Auge. Dieser ist nämlich als einziger der fünf heimischen Vereine in jeder Altersgruppe mindestens einmal vertreten.

Eine Tatsache auf die Jugendleiter Albert Hirschmüller auch ziemlich stolz ist. „Wir erleben zur Zeit einen starken Zulauf schon von den Kleinen“, erklärt Hirschmüller auf unsere Anfrage hin.

Warum ausgerechnet Rottach dabei so positiv hervorsticht, kann sich aber selbst der Jugendleiter nicht genau erklären: „Ich schätze mal, das liegt an der guten Qualität unserer Übungsleiter und der ganzen Art wie sich der Verein zur Zeit in der Öffentlichkeit darstellt.“

Spielgemeinschaften vorherrschend

Ab der C-Jugend haben sich die Rottacher in eine Spielgemeinschaft mit dem FC Real Kreuth begeben, die bisher zu beiderlei Zufriedenheit besteht. Dabei ist das Verhältnis der Jugendspieler auch hier ganz klar zugunsten Rottachs. Nur sechs Spieler der A-Jugend geben als ihren Heimatverein den FC Real Kreuth an. Die restlichen 18 Jugendspieler hat die Abteilung am Birkenmoos zu Tage gefördert.

Angst, dass sich eventuell Spieler deswegen im Herrenbereich zu einem Wechsel bemüßigt fühlen sieht Hirschmüller nicht: „Das ist vereinsintern abgesprochen, dass das nicht passiert. Wer von klein auf bei Rottach gespielt hat, bleibt auch hier.“

Ebenfalls in einer Spielgemeinschaft ab der C-Jugend befinden sich Tegernsee und Wiessee. Als Wermutstropfen muss hier allerdings erwähnt werden, dass die Vereine im Laufe der Saison leider gezwungen waren auf Grund des Personalmangels ihre A-Jugend abzumelden.

Viererkette in Wiessee

Dafür läuft es in den anderen Jugenden umso besser. Betrachtet man hier die aktuelle Ligazugehörigkeit und die derzeitige Tabellenplatzierung ist die Spielgemeinschaft Bad Wiessee und Tegernsee im Tegernseer Tal absolute Spitze. Exemplarisch kann hier die B-Jugend genannt werden, die in der Kreisklasse bis dato unbesiegt auf Meisterschaftskurs ist.

Trainieren für den Erfolg / Quelle: Martin Heilmann

Eine Besonderheit ist bei dieser Jugendarbeit noch gesondert herauszuheben. Ab dem Großfeld spielen die Kicker von der Hagngasse nämlich alle mit Viererkette. Ein System das sich laut Jugendleiter Dietmar Spitz bewährt hat:

Wir haben das vor drei Jahren eingeführt und fahren seit dem sehr gut damit. Die Spielkultur hat sich erheblich verbessert

Trotzdem darf man natürlich nie nachlassen auch nach neuen Talenten zu suchen. „Wir gehen in die Schulen und hängen Plakate auf damit wir auch in Zukunft neue Spieler bei uns begrüßen dürfen“, so Spitz.

Gmund als Sorgenkind

Als kleines Sorgenkind in Sachen Jugendarbeit gilt im Tal der SF Gmund. Hier fehlen nämlich gleich die beiden ältesten Jahrgänge A und B. Dies hat zur Folge, dass Gmund erst wieder in vier Jahren eigene Nachwuchsspieler in der Herrenmannschaft wird begrüßen können.

„Diese Jahrgänge fehlen in Gmund einfach“, weiß auch der Jugendleiter Hans Weber zu berichten. Dafür zeige sich aber in den anderen Jahrgängen ein Trend zum Besseren. Dort würden sich derzeit insgesamt 100 Kinder aktiv beteiligen.

Insgesamt ist die Jugendarbeit im Tal also auf einem sehr erfolgreichen Weg und es zeigt sich, dass die heimischen Fußballvereine auch für die Zukunft gerüstet sind. Eine Tatsache, die nicht unbedingt selbstverständlich ist, wenn man sich die restlichen Verein im Landkreis einmal anschaut.


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