Kioskverkauf im Gespräch

Lichtblick für das Strandbad Kaltenbrunn

Von Peter Posztos

Gute Nachricht für alle, die das Strandbad unterhalb von Kaltenbrunn vermissen. Vor zweieinhalb Jahren geschlossen, wird es in diesem Sommer wieder einmal für eine Saison von der Gemeinde eröffnet.

Auf Getränke oder ein kaltes Eis musste man zwar seit der eigentlich endgültigen Schließung verzichten. Doch in diesem Jahr soll zum ersten Mal alles anders werden. Möglicherweise werde man auf dem Areal einen Kioskverkauf anbieten, so zumindest ein zuversichtlicher Georg von Preysing auf seiner Wahlveranstaltung.

Der Bürgermeister hatte in den letzten Monaten Gespräche mit den Verantwortlichen der Schörghuber-Guppe geführt. Und die Eigentümer haben sich scheinbar gesprächsbereit gezeigt. Gegenüber der Tegernseer Stimme hatte die Pressesprecherin Antonia Asenstorfer bereits im April 2010 eine gastronomische Einrichtung auf dem Grundstück in Aussicht gestellt:

Eine fest installierte bzw. dauerhafte gastronomische Einrichtung ist nicht Teil der Nutzungsvereinbarung. Die Duldung einer mobilen Einrichtung, wie beispielsweise den von Ihnen angesprochene Eiswagen werden wir beizeiten mit unserem Nutzungspartner Gemeinde Gmund besprechen.

Doch in den letzen zwei Sommern kam es nie dazu. Dabei hat die Verwaltung, wie bereits in 2010 und 2011, auch heuer wieder nur einen einjährigen Vertrag über die Nutzung der Wiese abgeschlossen. Für Geschäftsleiter Alfons Besel stellt die alljährliche Prozedur allerdings kein Problem dar: „Wir sind mit dieser Handhabe einverstanden.“

Jahr für Jahr werde laut Besel der Schörghuber-Gruppe ein neuer Vertrag zugesandt. Dieser komme dann meist innerhalb kürzester Zeit unterzeichnet zurück. In diesem Jahr könnte das Schriftstück allerdings ein wenig umfangreicher ausfallen, da möglicherweise auch die gastronomische Nutzung auf dem Gelände geregelt werden muss.

Dabei erteilt Besel einer zukünftigen echten Restaurantnutzung eine eindeutige Absage: „Die Gaststätte als solche ist nicht mehr nutzbar. Dafür erfüllt sie die baulichen Anforderungen und die Gaststättenverordnungen nicht mehr.“ Eine Sanierung oder gar ein Neubau komme nicht in Frage.

Der „fliegende“ Kioskverkauf wäre allerdings möglich. Getränke, Eis oder kleine Speisen könnten dann für die Strandbadbesucher zum Verkauf angeboten. Wenn denn ein Betreiber gefunden werden kann. Und wenn vor allem alle Details geklärt sind. Denn, so Besel: „Bisher ist die Sache nur andiskutiert worden.“


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