Gmunder Dorfladen: Silberstreif am Horizont

Der folgende Artikel zu der aktuellen Entwicklung beim Gmunder Dorfladen ist verfasst von einem der aktiven Hauptgesellschafter Johann Schmid und ist im aktuellen Gmunder Gemeindeboten erschienen.

Johann Schmid / Silberstreif am Horizont
Nachdem die Geschäftslage des Gmunder Dorfladens Anfang Oktober – sowohl durch die Umsatzentwicklung wie auch das gesundheitsbedingte Ausscheiden des bisherigen Marktleiters – ein sehr ernste Entwicklung genommen hatte, gibt es nun wieder Hoffnung, das Projekt langfristig zu stabilisieren. Bedingt auch durch den letzten Artikel im Gemeindeboten, der darauf folgenden Berichterstattung im Merkur und der Unterstützung durch die Tegernseer Stimme, hat ein deutlicher Solidarisierungseffekt eingesetzt, der zeigt, dass den Gmundern ihr Dorfladen wohl doch nicht egal ist. Neben steigenden Umsätzen haben zudem auch einige Personen Hilfe angeboten.

Ruth Kanzler hat seit Anfang November auch offiziell die Marktleitung übernommen und ist dabei, sich mit großen Engagement in viele neue Bereiche ein zu arbeiten. Das ganze Dorfladenteam ist hoch motiviert und versucht durch Übernahme von Verantwortlichkeiten den Laden voran zu bringen. Leider musste aus Kostengründen die Mann(Frau)schaft verkleinert werden. So wird der Laden von Montag bis Donnerstag am Nachmittag nur von einer Verkäuferin bedient, daher bittet das Team um Verständnis, wenn es mal zu einer kleineren Wartezeit kommen sollte.

Beim Dorfladen geht es wieder aufwärts

Ruth Kanzler ist es ein großes Bedürfnis, sich bei allen Mitwirkenden, ob ehrenamtlich oder angestellt, die sich bisher mit viel Energie, Arbeitskraft und Ideenreichtum eingebracht hatten, ganz herzlich zu danken. Sie freut sich über Anregungen, bittet aber um Verständnis, dass nicht alles sofort umgesetzt werden kann, und ist vor allem dankbar für alle Hilfsangebote. Der Dank gilt auch den Lieferanten, die durch entgegenkommende Konditionen, die Lage entspannten, bzw. die Möglichkeit schufen, durch Sonderaktion den Kunden verbesserte Angebote machen zu können.

Insgesamt kommt die Angebotspalette auf den Prüfstand, und soweit es die Lieferbeziehungen zulassen, sollen noch mehr gängigere Produkte angeboten werden. Insgesamt wird die Kritik an einer zu hohen Biolastigkeit sehr ernst und wollen umsteuern, ohne jedoch den hohen Qualitätsanspruch, z.B. bei den Produkten der Käsetheke, zu schmälern.

Hinweisen möchte man an dieser Stelle auf die besonderen Angebote für die Weihnachtsbäckerei. Mit Nüssen, Mandeln, Rosinen, Dörrbirnen, Feigen und sonstigen Backzutaten steht ein reichhaltiges Angebot für schmackhafte Dinge wie ein original Klez`n- oder Früchtebrot zur Verfügung.

WIR hoffen, dass die neue Hoffnung blüht und Früchte bringt und nicht in der anstehenden kalten Jahreszeit erstirbt. Denn WIR Gmunder haben es mit dem eigenen Einkaufsverhalten selbst in der Hand, ob es im Dorf Leben und Angebot oder Ödnis und Leere gibt.


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