Gmunder FCB-Fanclub feiert den Sieg über Dortmund

von Steffen Greschner

In den Gemeinden um den Tegernsee war die Freude groß, zumindest wenn man am letzten Wochenende Fan von Bayern München war. Die Bayern mussten in Dortmund ran, um im Titelkampf bereits vor der Winterpause vielleicht noch nicht für eine Vorentscheidung, aber definitiv für einen richtungsweisenden Match-Ausgang zu sorgen.

Als sogenanntes “vorgezogenes Endspiel” um die deutsche Meisterschaft ging es auch dementsprechend um die Welt: In fast allen Ländern dieser Welt wurde dieses Bundesliga Spiel am Samstag pünktlich um 18.30h deutscher Zeit übertragen.

Schließlich gilt die Partie FC Bayern – Borussia Dortmund mittlerweile als deutscher “Classico”, der genau wie in Spanien (FC Barcelona gegen Real Madrid) jedes Jahr aufs Neue mindestens zwei Mal die Massen begeistert.

Und so wurde auch im offiziellen FCB-Fanclub in Gmund gefeiert, welcher bereits im Mai diesen Jahres als Public-Viewing Zentrum für das Champions League Finale genutzt wurde. So sahen die Bayernfreunde aus dem Tegernseer Tal ein Spiel, das wohl ganz klar aufzeigt, wie schwer es für die Bundesliga Konkurrenz sein wird, die Bayern vom Platz an der Sonne wieder zu verdrängen.

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Besonders an den Quoten war dies zu sehen. Waren die Zahlen vor dem Spiel noch recht ausgeglichen (wenn auch mit leichtem übergewicht des FCB), so machten Wettportale wie mybet.de nach dem Spiel deutlich: Die Gewinnausschüttung für eine Meisterschaft der Dortmunder sich nun mehr als verdreifacht hat, während eine eventuelle Meisterschaft des FCB nun nicht mehr als 10% des eigenen Einsatzes bringt.

Ebenso verhielt es sich mit den Pressestimmen: Während die Spieler und vor allem die bayerischen Anhänger der Fußballfreunde noch vorsichtig waren, titelte die deutsche Boulevardpresse bereits, die Meisterschaft wäre mit dem Sieg entschieden.

Ein ehemaliger Dortmunder trifft den BVB mitten ins Herz

Dabei schlugen sich die Borussen über weite Strecken des Spiels gut. Sie mussten ersatzgeschwächt in die Partie am Samstag gehen, da sich Neven Subotic, Mats Hummels und Marcel Schmelzer allesamt im Vorfeld der Partie verletzt hatten. Somit musste Jürgen Klopp also die komplette Abwehr austauschen und nahm unter anderem den “verloren geglaubten” Manuel Friedrich wieder in die Startelf, der als Innenverteidiger definitiv kein schlechtes Spiel (angesichts der fehlenden Spielpraxis) machte.

Doch dem Sturmlauf der Dortmunder in der ersten Hälfte hielt der FCB stand und konnte dann durch den Neu-Bayer Mario Götze in der 66. Minute in Führung gehen. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Klub der Tegernseer Fußballfreunde zum absoluten Tollhaus.

Noch besser wurde es für die Bayernfans am Tegernsee aber, als in der 85. Minute Robben und anschließend, in der 87. Minute Müller das Spiel entschieden. Auch wenn das Ergebnis angesichts des Spielverlaufs zu hoch ausfiel, so zeigt es eben nichtsdestotrotz die Kaltschnäuzigkeit der Bayern auf, die sich eben drei Fehler weniger leisteten als der Konkurrent.

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