Linden in Kaltenbrunner Allee werden gefällt

von Simon Haslauer

Zwei Bäume in der Kaltenbrunner Allee in Gmund wurden von dem Brandkrustenpilz befallen. Nun müssen sie gefällt werden. Doch in einem der Bäume hat sich eine seltene Käferart eingenistet.

Ein vom Brandkrustenpilz befallener Baum. / Quelle: Staatliches Bauamt Rosenheim

Er sei gefürchtet und zerstörerisch: Der Brandkrustenpilz ist ein aggressiver Pilz, der Bäume befällt. Zwei Linden in Gmund müssen jetzt wegen des Pilzes gefällt werden. Das Staatliche Bauamt aus Rosenheim informiert: „Er tritt vorwiegend im unteren Bereich des Baumes auf und zersetzt den Wurzelbereich. Die befallenen Stellen sehen wie verbrannt aus, daher hat der Pilz seinen Namen.“

Die betroffenen Linden befinden sich in der Kaltenbrunner Allee in Gmund. Durch den Pilz sei ihre Stand- und Bruchsicherheit nicht mehr gewährleistet. Gleichzeitig mit der Fällung am 30. November und 1. Dezember wurde auch beschlossen, vier neue Linden zu pflanzen. „Um den Charakter der Allee zu erhalten“, so das Bauamt. Aufgefallen sei der Befall bei einer regelmäßigen Untersuchung.

Lindenprachtkäfer bekommen Stubben

In einem der zur Fällung freigegebenen Bäume hat sich allerdings eine besonders geschützte Käferart eingenistet – der Lindenprachtkäfer. Diese Linde werde laut der Behörde als etwa zwei bis drei Meter hoher Stubben erhalten.

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Gefällt werden die Linden durch die Straßenmeisterei Hausham. Im Bereich der Kaltenbrunner Allee könne es am 30. November und am 01. Dezember deshalb zu Verkehrsbehinderungen kommen, „da bei der Fällung schweres Gerät zum Einsatz kommt“, informiert das Staatliche Bauamt Rosenheim.

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