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Golfhotel Margarethenhof

Lanserhof-Nachbar soll erweitert werden

Von Nicole Kleim

Das Golfhotel Margarethenhof soll vergrößert werden. Der Grund: Lanserhof-Chef Christian Harisch braucht mehr Zimmer für seine Gäste und Mitarbeiter. Ein Vorhaben, das den Waakirchner Bauausschuss gestern in Zwiespalt brachte.

Vor vier Jahren, als der Lanserhof umgebaut wurde. Links daneben der Margarethenhof, der jetzt mehr Zimmer bekommen und auf einem “hochwertigen Niveau” ausgebaut werden soll. / Archivbild
Das auf dem Steinberg gelegene Golfhotel Margarethenhof soll mehr Zimmer bekommen und auf einem “hochwertigen Niveau” ausgebaut werden. / Archivbild 2012

Das neben dem Gesundheitshotel Lanserhof gelegene Golfhotel Margarethenhof auf dem Steinberg in Waakirchen soll mehr Zimmer bekommen. Wie im Februar berichtet, plant Lanserhof-Chef Christian Harisch, die Zimmer von derzeit 36 auf 54 aufzustocken. Damit sich das Hotel langfristig rentiert, braucht Harisch sowohl für seine Gäste als auch für seine Mitarbeiter mehr Platz.

„Golf ist in einer Krise“, erklärte Harisch im Oktober letzten Jahres. Deshalb wolle er den Hotelbetrieb auf einem hochwertigen Niveau ausbauen. Vor allem Wohnraum für Mitarbeiter sei in der Umgebung schwer zu finden. Bisher habe er seine Mitarbeiter – auch vom benachbarten Lanserhof – in Pensionen einquartieren müssen. Rund 200 Angestellte beschäftigt Harisch im Lanserhof und am Margarethenhof.

Deshalb hat Harisch vor, die größeren Appartements, deren Wohn- und Schlafräume sich bislang über zwei Etagen erstrecken, zu jeweils zwei Zimmern werden. Ursprünglich hatte Harisch angekündigt, das Golfhotel deshalb um 1,50 Meter aufzustocken, kam aber aus Kostengründen wieder davon ab. Weil es keinen Zugang von außen gibt, wird ein Treppenhaus nötig sein.

Mehr Wellness, mehr Komfort

Außerdem plant der Lanserhof-Chef, den Wellnessbereich auszuweiten und das Freibad zu vergrößern. Dem Bauausschuss lag gestern zudem eine Anfrage vor, zwei parallel zum Restaurant verlaufende Hoteltrakte miteinander zu verbinden.

Die Überlegung des Bauausschusses war, „architektonisch etwas Sinnvolles“ daraus zu machen und in die Gebäudeteile einen Korpus zu setzen. Im Erdgeschoss wäre ein Foyer und im Obergeschoss ein Konferenzraum samt Terrasse denkbar. Doch hier seien die Bauausschuss-Mitglieder gestern unterschiedlicher Auffassung gewesen, wie Bauamtsleiter Franz Schweiger auf Nachfrage berichtet.

Bauausschuss fällt keine endgültige Entscheidung

Insbesondere bei der Höhe sei man sich nicht einig gewesen. Andreas Hagleitner sprach sich gegen die Höhenentwicklung aus. Er stimmte auch dagegen, als sich die anderen fünf Bauausschuss-Mitglieder bereit erklärten, den Umbau zwar grundsätzlich zu befürworten, aber “wegen der Tragweite des Projekts” noch keine endgültige Entscheidung zu treffen.

Stattdessen entschied man sich dafür, den Antrag auf Nutzungsänderung des Hotels mit „positiver Empfehlung“ an den Gemeinderat weiterzuleiten.


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