Häufige Sicherheitslücken im Internet vermeiden

von Extern

Ob Arbeit oder Freizeit, das Internet spielt im heutigen Leben eine immer größere Rolle. Das ist leider auch Langfingern und Betrügern aufgefallen, die ihre Aktivitäten immer öfter in den Cyberspace verlegen. Meistens machen sie sich dabei die Achtlosigkeit und das Unwissen der Menschen zunutze. Denn die häufigsten Sicherheitslücken ließen sich eigentlich ganz einfach schließen.

Schlechtes Passwort-Management

Online-Banking, E-Mail-Konto und dutzende von Online-Shops: Der Durchschnittsmensch hat heute eine Vielzahl von Nutzerkonten im Internet. Da ist die Versuchung groß, es sich mit dem Passwort leicht zu machen. So mancher nimmt daher ein Kennwort, das er sich einfach merken kann, und verwendet es dann überall. Das Problem dabei: Passwörter, die leicht zu merken sind, sind auch leicht zu knacken. Kombinationen wie „abc123“ stellen für Hacker kein ernstzunehmendes Hindernis dar, da sie von entsprechenden Computerprogrammen einfach erraten werden. Experten empfehlen daher, zumindest für sensible Dienste wie E-Mail und Online-Banking jeweils ein eigenes Passwort verwenden. Außerdem sollten alle Passwörter aus einer zufälligen Abfolge von Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen bestehen und mindestens zehn Zeichen lang sein.

Gedankenloser Umgang mit Emails

Aber auch das beste Passwort hilft nicht, wenn der Nutzer es einem Betrüger von selbst verrät. Zu diesem Zweck werden Phishing-Emails verschickt. Diese Emails sehen oft täuschend echt aus und geben vor, von einem Unternehmen wie Paypal, Amazon oder einer Bank zu kommen. Sie fordern den Nutzer dazu auf, sich über einen bestimmten Link bei seinem Konto anzumelden, meist unter dem Vorwand eines dringenden Notfalls. Wer dieser Aufforderung nachkommt, gibt Nutzernamen und Passwort auf einer Webseite ein, die von Kriminellen erstellt wurde und öffnet ihnen damit Tür und Tor. Bei Emails, die einen zur Passworteingabe auffordern, sollte man daher besonders genau hinsehen. Am besten gewöhnt man sich grundsätzlich daran, sich nie über einen Link einzuloggen, sondern immer selbst die Adresse der gewünschten Webseite einzugeben.

Sicherheit beim iGaming

iGaming ist der Oberbegriff für jede Art von Glücksspiel im Internet. Bekannte Beispiele sind Casino-Games, Bingo oder Sportwetten, die heutzutage ein beliebtes Hobby darstellen. Es gibt dutzende von Anbietern, von denen der Großteil seriös ist und das Thema Sicherheit äußerst ernst nimmt. Es gibt aber auch einige betrügerische Plattformen, die oft nur wenige Tage online sind und sich dann mit dem Geld ihrer Nutzer davonmachen. Dabei ist es eigentlich ein Leichtes, die Redlichkeit einer iGaming-Webseite zu überprüfen. Denn gute Anbieter tun alles, um ihre Seriosität unter Beweis zu stellen. Zum Beispiel präsentiert Wunderino auf seiner Homepage gut sichtbar die Lizenzinformationen der MGA sowie das Siegel des TÜV Rheinland. Wer sich die Mühe macht, diese Links anzuklicken, weiß innerhalb von Sekunden Bescheid, ob der Anbieter tatsächlich über diese Zertifizierungen verfügt.

Fazit

Wer Trickbetrügern und Hackern im Internet entgehen will, muss nicht unbedingt in teure und aufwendige Sicherheitsmaßnahmen investieren. Das kann zwar sinnvoll sein, um besonders sensible Daten zu schützen. Unternehmen und öffentliche Einrichtungen geben oft viel Geld aus, um Cyberattacken zu verhindern. Für die meisten Privatpersonen ist es aber völlig ausreichend, wenn sie die oben genannten Verhaltensregeln befolgen und etwas genauer hinschauen, wenn ihnen etwas ungewöhnlich vorkommt. Denn Cyberkriminelle sind vor allem auf der Suche nach leichter Beute. Wer die offensichtlichsten Sicherheitslücken schließt, reduziert sein Risiko daher deutlich.


Diskutieren Sie mit uns
Melden Sie sich an und teilen Sie
Ihre Meinung.
Wählen Sie dazu unten den Button
„Kommentare anzeigen“ aus