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Gemeinden beraten über Vergünstigung für Wanderparkplätze

Eine Lösung für die Einheimischen finden

Von Christopher Horn

Kostenlos parken und dann zum Wandern gehen ‒ das können die Bürger nicht in allen Kommunen im Tal. Kreuth und Bad Wiessee verlangen Gebühren für die Besucher ohne TegernseeCard. Gmund, Tegernsee und Rottach-Egern nicht.

Nun arbeiten die Talgemeinden an einer Lösung, die auch die Einheimischen mit einbezieht.

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So wie hier am Söllbach sind in Bad Wiessee und Kreuth an allen Wanderparkplätzen Parkautomaten aufgestellt
So wie hier am Söllbach wurden in Bad Wiessee und Kreuth an allen Wanderparkplätzen Parkautomaten aufgestellt

Das Thema „kostenpflichtige Wanderparkplätze“ beschäftigt die Gemeinden im Tal seit Langem. Denn momentan gibt es hier ein klares Ungleichgewicht. Kreuth und Bad Wiessee haben an ihren Wanderparkplätzen Parkautomaten installiert, die anderen Kommunen im Tal nicht.

Auch auf der jüngsten Bürgermeisterbesprechung haben sich die Verantwortlichen darüber nochmals ausgetauscht. „Gerade bei den Wanderparkplätzen müssen wir uns Gedanken machen, das betrifft vor allem Kreuth und Bad Wiessee“, so Rottachs Bürgermeister Franz Hafner auf Nachfrage.

Parken ‒ Zahlen ‒ Wandern

Während die Touristen davon nicht betroffen sind und mittels der TegernseeCard keine Gebühren fürs Parken an diesen Orten zahlen müssen, sind vor allem die Einheimischen die Leidtragenden. Manche sind jedes Wochenende in Wiessee oder Kreuth unterwegs und müssen dann für das Parken zahlen.

Dem ist man sich auch im Kreuther Rathaus bewusst und hat mittlerweile für Entlastung gesorgt. „Für die Kreuther Bürger gibt es bereits eine Einheimischenkarte. Sie können für 30 Euro im Jahr Sommer wie Winter die Parkplätze im Gemeindegebiet nutzen“, erklärt Bürgermeister Josef Bierschneider.

Während Touristen mit einer "Tegernseecard" an den Wanderorten kostenlos parken können, müssen die Einheimischen zahlen
Während Touristen mit einer “TegernseeCard” an den Wanderorten kostenlos parken können, müssen die Einheimischen zahlen

Doch davon haben die Bewohner der anderen vier Talgemeinden nichts. Sie zahlen auch weiterhin. Man sei sich einig, hier eine Möglichkeit schaffen zu wollen, so Hafner weiter. Ganz kostenlos werde es aber sicherlich nicht gehen.

Angedacht ist ein Modell wie in Kreuth nur für alle Einheimischen. „Die Gemeinde Bad Wiessee und wir werden bis zur kommenden Bürgermeisterdienstbesprechung Vorschläge machen“, betont Bierschneider. Eine solche Regelung werde talweit aber nur für die Wanderparkplätze anwendbar sein, da dies sonst für die innerörtliche Parkregelung in Rottach-Egern und Bad Wiessee kontraproduktiv wäre, so der Kreuher Rathaus-Chef weiter.

Vergünstigungen in Sicht

Denn während die Wanderparkplätze in Rottach und Tegernsee kostenlos sind, werden in diesen Gemeinden und auch in Bad Wiessee Gebühren fürs Parken im Ort fällig. Einer grundsätzlichen Harmonisierung stünden die unterschiedlichen Voraussetzungen der Gemeinden im Wege.

In Kreuth habe man innerorts viele normale Parkplätze, während in Tegernsee und Wiessee die Situation genau umgekehrt sei. Deswegen wird beispielsweise in Wiessee das Ziel verfolgt, bei den Parkplätzen einen gewissen Umsatz zu erzielen. „Das macht für Kreuth aber keinen Sinn“, so Bierschneider im Februar.

Zumindest für die Wanderparkplätze ist damit eine Vergünstigung auch für die Einheimischen in Sicht. Für die übrigen Parkplätze muss man in Tegernsee, Bad Wiessee und Rottach-Egern aber weiterhin den normalen Preis zahlen.

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