Hassan macht Ärger

von Maxi Hartberger

Ein 22-jähriger Somalier verlor gestern Vormittag im Landratsamt Miesbach die Fassung. Der in Weyarn untergebrachte Asylbewerber wollte spontan mit Wolfgang Rzehak über eine Verlegung in eine andere Unterkunft sprechen. Nachdem dieses Gespräch nicht stattfinden konnte, rastete er aus.

Der randalierende Somalier ist im Gästehaus neben dem ehemaligen Gasthof Pritzl in Weyarn untergebracht. / Archivbild
Der randalierende Somalier ist im Gästehaus neben dem ehemaligen Gasthof Pritzl in Weyarn untergebracht. / Archivbild

Gestern Vormittag kam der 22-jährige Asylbewerber Hassan F. in das Landratsamt Miesbach. Der junge Somalier ist in der Weyarner Asylunterkunft in Talham untergebracht. Da er Probleme mit einem anderen Bewohner hat, sollte er in eine andere Unterkunft verlegt werden. Seiner Meinung nach geschah das jedoch nicht schnell genug. Nachdem er die Auszahlung an der Kasse im LRA in Anspruch genommen hatte, wollte er deshalb sofort mit dem „Chef“ reden.

Ihm wurde jedoch mitgeteilt, dass er erst demnächst einen Gesprächstermin bei der zuständigen Fachbereichsleiterin bekommt. Mit dieser Information war der junge Mann nicht zufrieden und begann lautstark zu schreien sowie auf seine anwesende Ehefrau einzuschlagen, die ein Baby im Arm hielt.

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Anzeige wegen Körperverletzung

Zwei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes hielten den aggressiven Somalier fest und wollten ihn aus dem Landratsamt bringen. Ein weiterer Mitarbeiter des Landratsamtes kam zur Hilfe, der sich schützend vor die Frauen und Kinder, die sich zu diesem Zeitpunkt bei der Kasse befanden, stellte.

Ein Fußtritt des ausgerasteten Asylbewerbers traf den Mitarbeiter – ob dieser absichtlich war oder nicht ist noch unklar. Auch wurde dem Mann ein Finger gebrochen. Gegen den Somalier, der nun schon zum zweiten Mal mit körperlichem Zwang aus dem LRA begleitet werden musste, wird Anzeige werden Hausfriedensbruch und Körperverletzung erstattet.

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