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Dr. med. Harald Rieger über die Bedeutung von Helmen bei Radunfällen

„Helm auf beim Fahrradfahren“

Von Partner News

Während der Corona-Pandemie waren mehr Fahrradfahrer auf den Straßen  in Bad Tölz und der Region unterwegs. Mit den steigenden Temperaturen geht die Radsaison nun so richtig los. Leider verzichten viele Fahrradfahrer weiterhin auf einen Helm. Das kann im Falle eines Sturzes schlimme Folgen haben. Dr. med. Harald Rieger, Sektionsleiter Orthopädie und Unfallchirurgie, Endoprothetik der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz empfiehlt daher:  „Helm auf beim Fahrradfahren – in jedem Alter.“

 

Autos haben eine Knautschzone, Fahrräder nicht. Radfahrer sollten daher besser nicht ohne Fahrradhelm auf das Fahrrad steigen. „Ist man ohne Helm unterwegs und stürzt auf den Kopf, können Schädel-Hirn-Traumata die Folge sein. Diese reichen von der leichten Gehirnerschütterung bis hin zu einem schweren Schädel-Hirn-Trauma mit bleibenden Behinderungen oder gar Todesfolge“, betont Dr. med. Harald Rieger, Sektionsleiter Orthopädie und Unfallchirurgie, Endoprothetik  der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz.  Denn Stürze  – ob mit oder ohne Fremdeinwirkung –  sind bei Radfahrern leider keine Seltenheit.  Im Falle eines Sturzes kann ein gut sitzender Helm dazu beitragen, schwere Kopfverletzungen zu verhindern. „Der Helm reduziert die Energie, die bei einem Aufprall auf den Schädel wirkt und verringert so das Risiko, tödliche Hirnverletzungen zu erleiden, laut Schätzung der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) um 60 bis 70 Prozent“, so  Dr. med. Harald Rieger  weiter.  „In der Klinik sind wir uns einig, dass Fahrradunfälle ohne Kopfschutz deutlich schlimmer ausgehen. Wir versorgen in der Notaufnahme Unfallopfer, die dank Helm ohne schwerwiegende Verletzung davon gekommen sind. Radfahrer hingegen, die selbst bei Bagatellstürzen keinen Helm auf hatten, haben oftmals schwere oder gar lebensgefährliche Verletzungen. Ein Helm schützt also – man muss ihn nur tragen“, so der Experte weiter.

Eltern als Vorbilder für ihre Kinder

Während die meisten Eltern ihrem Kind einen Helm aufsetzen, tragen sie selbst oftmals keinen. Die Helmtragequote von Erwachsenen liegt laut Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) deutlich unter der von Kindern.  Die vergleichsweise  hohe Anzahl an Kindern, die einen Helm tragen zeigt, dass Eltern ihre Kinder schützen wollen. Genauso verantwortungsvoll sollten sie auch für sich handeln und grundsätzlich selbst zum Helm greifen. Um den richtigen Helm zu finden, lässt man sich am Besten in einem Sportladen beraten und probiert unterschiedliche Modelle aus. Nur ein Helm, der der Prüfnorm DIN EN 1078 entspricht, bietet den ausreichenden Schutz im Straßenverkehr. Wer sportlich unterwegs ist, sollte zudem auf eine gute Belüftung achten, um die Schweißentwicklung zu reduzieren. Und bitte nicht vergessen: Viel wichtiger als die Optik ist, dass der Helm gut sitzt und angenehm zu tragen ist – denn sonst wird er nicht getragen.

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