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Polizei kontrolliert in den nächsten Tagen

Hemmungslose Faschingszeit?

Von Redaktion

Faschingszeit ist Narrenzeit. Ob im Tegernseer Bräustüberl oder auf dem Umzugswagen – Kostüme und Alkohol bestimmen die fünfte Jahreszeit. Doch hinterm Steuer ist Schluss mit dem Rausch. Die Polizei will auch heuer rigoros gegen Alkoholsünder vorgehen.

Alkohol gehört für viele zur Faschingsgaudi dazu – nur nicht hinters Steuer.

Auch die Narren am Unsinnigen Donnerstag im Bräustüberl hätten am gestrigen Donnerstag nicht im betrunkenen Zustand den Heimweg mit dem Auto antreten dürfen. Alkohol hinterm Steuer ist nämlich keine Gaudi – die Polizei wird nicht müde das jedes Jahr zu betonen. Trotzdem vergessen das viele und riskieren so nicht nur ihren Führerschein, sondern auch lebensgefährliche Unfälle.

Für die Polizei einmal mehr ein Grund, in der Hochphase des Faschings verstärkte Kontrollen durchzuführen. So betonen die Beamten, dass Fahrten unter Alkohol- und Drogeneinfluss hart bestraft werden. Neben einem Fahrverbot von mindestens einem Monat und Punkten auf dem Flensburger Punktekonto, drohen „Sündern“ empfindliche Geldstrafen, die nicht selten ein Monatseinkommen übersteigen. Durch den Verlust des Führerscheines kommen häufig auch noch berufliche Probleme hinzu.

So erklären die Verantwortlichen der Dienststellen in Holzkirchen, Miesbach und Bad Wiessee in einer gemeinsamen Mitteilung, dass man mit verstärkter Präsenz und gezielten Kontrollen auch in diesem Jahr für Sicherheit sorgen wolle. „Der Fokus liegt sowohl auf Jugendschutz wie auch der Verhütung von Alkoholfahrten.“ Polizeihauptkommissar Johannes Klinger, Leiter der Autobahnpolizeistation Holzkirchen betont:

Teilweise richten wir Kontrollstellen ein, teilweise sind unsere Streifen zivil unterwegs. Wir kontrollieren sowohl auf der Autobahn von und Richtung München, auf Zufahrtstraßen als auch auf vermeintlichen Schleichwegen.

Die Polizei appelliert daher an alle Faschingsnarren, sich schon jetzt Gedanken über den sicheren Heimweg zu machen, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen und das Auto stehen zu lassen. Bereits bei 0,3 Promille können ein Strafverfahren und der Entzug der Fahrerlaubnis drohen. „Leider gibt es immer noch Unvernünftige“, betont der Leiter der Polizeininspektion Bad Wiessee, Wilhelm Sigel. „Diese Unvernunft hat an einer Kontrollstelle in dieser Woche gleich zwei Autofahrern den Führerschein gekostet.“

Damit es nach den „narrischen“ Tagen kein böses Erwachen gibt, rät die Polizei:

  • Genießen Sie die fünfte Jahreszeit und feiern Sie nach Lust und Laune – aber ohne Alkohol und Drogen am Steuer!
  • Klären Sie bereits vor dem Genuss von Alkohol ab, wie Sie wieder sicher nach Hause kommen, ohne selbst fahren zu müssen.
  • Steigen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit nie in ein Auto ein, wenn Sie das Gefühl haben, dass der Fahrer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss steht!
  • Unterschätzen Sie nicht den Restalkohol am nächsten Morgen! Der Körper baut durchschnittlich etwa 0,1 Promille in der Stunde ab. Reichlich Alkoholgenuss am Vortag kann deshalb zur Folge haben, dass Sie auch am nächsten Morgen noch nicht fahrtauglich sind.


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