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Höß plant Rathaus-Erweiterung

Zwar sei die Gemeinde „knapp bei Kasse“, wie Bürgermeister Peter Höß zuletzt im Gemeinderat sagte, dennoch reifen seine Pläne, das Rathaus zu erweitern, wie die TS erfuhr.

“Platzprobleme” im Wiesseer Rathaus: Bürgermeister Höß will deshalb erweitern.

Wer im Erdgeschoß die Räume für den Parteienverkehr sieht, bemerkt schnell, dass das denkmalgeschützte Rathaus aus allen Nähten platzt. Teils dicht gedrängt sitzen die Mitarbeiter an ihren Schreibtischen. In den 85 Jahren seit der Entstehung hat sich auch mit dem Einzug von Technik und Elektronik nicht viel verändert.

Als das Rathaus 1931 unter Bürgermeister Ludwig Sanktjohanser feierlich eingeweiht wurde, sprach man von einem repräsentativen Neubau, in dem die gesamte Gemeindeverwaltung Platz finde. Damals galt der Neubau als Markstein in der Entwicklung von Wiessee. 50 Jahre später reichte das Platzangebot nicht mehr, das Rathaus wurde 1980 unter Bürgermeister Paul Krones erweitert. Architekt war Wolfgang Findewirth.

Nachbargrundstück im Visier

Nun reifen neue Pläne, diesmal von Höß: „Bestimmte Bereiche im Rathaus (Bauamt, Ordnungsamt) müssen mit extrem beengtem Platz zurechtkommen“. Derzeit seien 28 Mitarbeiter dort beschäftigt. Zwar betont Höß ausdrücklich, dass es noch „keine Pläne gibt“, sehr wohl aber Prämissen. Zum einen sei zu beachten, dass Büros „in Zukunft barrierefrei“ sein müssten und „Arbeitsablaufe zukunftsweisend“. Erst wenn diese feststünden, werden Pläne „in Auftrag“ gegeben.

Im Auge hat Höß das Nachbargrundstück mit den ehemaligen Handwerksbetrieben. „Wir sind froh, dass wir den Handwerkerhof gegebenenfalls in die Planungen mit einbeziehen können“, so Höß gegenüber der TS. Vor gut einem Jahr bei der Bürgerversammlung sagte Höß, dass die Entwicklung des Areals „zeitnah in Angriff genommen“ werde.

Die Gemeinde hatte einen Teil des verschachtelten Komplexes gekauft, der auch für Parkplätze gebraucht werde, erklärte Höß nach der Klausur im Februar dieses Jahres. Nun scheinen die Planungen offenbar konkreter zu werden, wie die TS auch aus dem Rathaus erfuhr. Noch wiegelt Höß ab. Die Frage ist, wie lange noch?


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