taz-Veranstaltungsreihe zu Gast in der Marktgemeinde

Holzkirchen: Der Vorhof zum Paradies?

Von Robin Schenkewitz

Steigende Mieten und blühende Landschaften: Für die Redakteure der taz ist die Marktgemeinde ein Paradebeispiel für verschiedenste Probleme im Land. Sie wollen daher wissen: Ist Holzkirchen der Vorhof zum Paradies? Und wenn ja, wie überlebt man das?

Die Steindlallee am Holzkirchner Kogl: Eine der schönsten Ecken im Vorhof des Paradies

Für Einheimische ist es immer interessant, wie ein Außenstehender Holzkirchen sieht. Die Redakteure der renommierten Tageszeitung taz haben sich daher einmal die Mühe gemacht, die Marktgemeinde aus ihrer Sicht zu beschreiben:

Holzkirchen vor den Toren Münchens ist eine blühende Gemeinde: Familien wohnen in nagelneuen Wohnungen, eine neue Schule grüßt weit sichtbar in die Landschaft und die Industriegebiete sind voller solventer Unternehmen. Wer genauer hinschaut, wird die Traglufthalle bemerken, die zur Unterbringung von Flüchtlingen errichtet worden ist. Die soll bis Ende April geräumt sein. Die Geflüchteten müssen anderswo untergebracht werden. Es geht um ihre Integration. Mit der S-Bahn ist man schnell in München, auch deshalb ist es schwer, bezahlbaren Wohnraum zu finden.

Im Rahmen einer Vortragsreihe zur Bundestagswahl im September, genannt taz.meinland, kommen die Veranstalter nach Holzkirchen und wollen mit Bürgern und Gästen folgende Fragen erörtern: Ist Holzkirchen der Vorhof zum Paradies? Wie geht die Gemeinde mit steigenden Mieten und Wohnungsknappheit um? Wie will man den Verkehr im Ortskern in den Griff bekommen? Wird das stetige Wachstum nicht zum Problem?

Diskutiert werden soll mit folgenden Gästen:

Bürgermeister Olaf von Löwis
Franz Lutje, ehemaliger Integrationsbeauftragter und Vorstandsmitglied des Fördervereins PIA
Karl Bär, Mitglied des Gemeinderats und örtlicher Kandidat der Grünen für die Bundestagswahl
Bettina Ismair, Trägerin des taz-Panterpreises aus Markt-Schwaben, wo der Siedlungsdruck aus der Metropole München ähnlich wie in Holzkirchen zu spüren ist
Manfred Zick, bekannt als Zither-Manä, der seit Jahrzehnten als kritischer Geist durch den Landkreis streift.

Die Moderation übernimmt übernimmt der taz-Redakteur Andreas Rüttenauer, der selbst aus Bayern stammt. Los geht es am Dienstag den 4. April um 19 Uhr im Oberbräu in Holzkirchen, der Einritt ist frei.


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