Aufatmen für Schüler und Sportvereine in Holzkirchen. Erstmal werden keine Asylbewerber in den hiesigen Turnhallen untergebracht. Noch hat der Landkreis 15 Plätze, unter anderem in der Holzkirchner Containersiedlung, frei. Sind diese aufgebraucht, müssen einige Flüchtlinge in die Tegernseer Turnhalle einziehen.
Das bestätigte der Tegernseer Bürgermeister Johannes Hagn gestern auf einer Sitzung. Abwenden konnte man jedoch, dass das Tegernseer Gymnasium von der Maßnahme betroffen ist. Statt der Landkreisturnhalle, in der der Sportunterricht stattfindet, werden die Asylbewerber in einer anderen Turnhalle der Stadt untergebracht. Grund sei, dass das Gymnasium nach der Eröffnung des Gymnasiums in Holzkirchen ohnehin schon um sein Überleben kämpfe.
Holzkirchen wird verschont
Für alle Schüler und Sportvereine in Holzkirchen sind die Neuigkeiten eine gute Nachricht. Mit der Unterbringung in der Tegernseer Turnhalle blieben die Sportstätten in Holzkirchen erst einmal verschont. Erst vor einer Woche hatte Sabine Wittmann, die Sportreferentin des Landkreises, erklärt, dass Asylberber nur als letzten Ausweg in Turnhallen untergebracht werden dürfen. Dies sei eine Katastrophe für alle, so Wittmann.
Dieses “Problem” haben nun aber zunächst die Tegernseer. Damit wird vom Landratsamt auch eine lange Forderung der Nordgemeinden eingelöst, dass sich das Tegernseer Tal an der Unterbringung der Asylbewerber mehr beteiligen solle. Bisher war das Tal im Vergleich zu anderen Gemeinden des Landkreises deutlich unterrepräsentiert.
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