Polizei warnt vor WhatsApp-Betrug
Holzkirchnerin überweist 2.000 Euro an Betrüger

von Simon Haslauer

Diese Woche wurde eine Holzkirchnerin Opfer eines WhatsApp-Betrugs. Die Polizei rät nun zur Vorsicht am Telefon und veröffentlicht einige wertvolle Tipps.

Auf Whatsapp sind Betrüger unterwegs / Quelle: Screenshot

Eine 73-Jährige aus Holzkirchen fiel diese Woche auf eine WhatsApp-Betrugsmasche herein. Wie die Holzkirchner Polizei in einer aktuellen Meldung informiert, habe die Dame den Betrügern etwa 2.000 Euro überwiesen. Den Betrug habe sie erst nach Rücksprache mit ihrer Tochter bemerkt.

So funktioniert die Masche: Unbekannte Schwindler geben sich als Familienmitglied aus, die ihr altes Handy verloren haben und jetzt eine neue Telefonnummer hätten. “Die Täter versuchen dann, ihre Opfer dazu zu bringen, augenscheinlich dringende Überweisungen für sie zu tätigen. Im Glauben, ihren vermeintlichen Familienangehörigen zu helfen, überweisen die Opfer teilweise hohe Geldbeträge an die unbekannten Betrüger”, informiert die Holzkirchner Polizei weiter.

Folgende Tipps hat die Polizei:

  • Seien Sie misstrauisch, wenn Sie WhatsApp-Nachrichten von unbekannten Rufnummern/Handynummern erhalten, die vorgeben, ein Kind / naher Verwandter zu sein, das Handy verloren zu haben und dringend Geld benötigen.
  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und antworten Sie nicht auf die Nachrichten!
  • Überweisen Sie niemals vorschnell Geld an ein unbekanntes Konto.
  • Klären Sie zunächst persönlich oder unter der/den Ihnen bekannten Telefonnummer/n, ob es sich bei dem Absender wirklich um Ihr Kind/ den Verwandten handelt.
  • Zeigen Sie den Betrug oder einen versuchten Betrug unverzüglich bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle an.


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