Neue Brauerei als "Tor zu Waakirchen"

Hoppes Spaten – Stich

Im Februar noch malte der Waakirchner Jungunternehmer Markus Hoppe seine Brauerei-Vision in den Schnee. Gestern warf er – zusammen mit neun anderen – mit einem Spaten ein Stück Erde in die Luft. Ein symbolischer Akt: Der Bau kann beginnen.

Spatenstich für die neue Brauerei am Ortseingang von Waakirchen. Markus Hoppe (fünfter von rechts) zeigte sich sichtlich erfreut / Foto: N. Kleim

So sehr habe er sich nicht mehr seit der Geburt seines Sohnes gefreut, strahlt Jungunternehmer Markus Hoppe mit der Sonne um die Wette. Diverse Schaufeln standen gestern Nachmittag griffbereit für den offiziellen Spatenstich seiner neuen Brauerei am Ortseingang von Waakirchen.

Erst letzte Woche hatte Hoppe die amtliche Baugenehmigung für sein Projekt erhalten. Um Zeit zu sparen, beauftragte er die Baufirmen bereits im Vorfeld und stellte die Finanzierung sicher. 27 Meter wird das Gebäude nach der Fertigstellung lang sein, das gleichzeitig Produktionsstätte fürs Hoppe-Bier als auch Gaststätte sein wird. Derzeit wird die Baustelleneinfahrt gebaut.

Produktion soll noch vor Weihnachten stehen

Ursprünglich sollte seine Brauerei als „klassischer Bauernhof“ gebaut werden. Doch Miesbachs Kreisbaumeister wollte was Modernes. Passend zum modernen Bier und jungen Unternehmen. Damit spielte er Hoppe in die Karten. Seine Brauerei soll künftig das „Tor zu Waakirchen“ sein, wie er gestern freudestrahlend mitteilte.

So soll die neue Brauerei, Hoppes “Tor zu Waakirchen” einmal aussehen.

Der Spatenstich fand im Kreise der Familie statt. Dazu waren einige Freunde und Handwerker sowie Planer Thomas Schmidt, Rolec-Brautechnik-Geschäftsführer Karl Lechner um dem ersten und dritten Waakirchner Bürgermeister Josef Hartl und Rudi Reber gekommen. Versammelt hatten sich alle genau an der Stelle, wo später einmal der Biergarten entstehen soll. Im Anschluss zapfte Hoppe für seine Gäste sein eigenes Helles.

Wie berichtet soll die Produktionsstätte noch vor Weihnachten in Betrieb gehen. Ziel sei es, wie Planer Thomas Schmid mitteilt, noch im November fertig zu werden. Bis die Gaststätte steht, vergeht allerdings noch etwas Zeit. Vor Sommer 2019 könne man nicht mit einer Eröffnung rechnen, schätzt Hoppe. Sowieso will er erst aufmachen, „wenn alles perfekt ist.“ Entgegen seiner ursprünglichen Planung hat er vor, die Gastronomie selbst zu betreiben.


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