Nach Vertagung wegen Lanserhof-Bürgerentscheid

Margarethenhof mit eigenem Trauzimmer

Von Martin

In Zukunft können sich Hotelgäste des Lanserhof, Urlauber und Touristen aber auch Einheimische am Margarethenhof trauen lassen.

Der Gemeinderat entschied sich mehrheitlich dafür einen Teil des bestehenden Hotelrestaurants für Trauungen umzuwidmen. Noch im September 2011 hatten die Räte den Antrag zurückgestellt, weil zu diesem Zeitpunkt noch nicht abzusehen war, wie der Bürgerentscheid gegen das 50-Millionen-Projekt des österreichischen Hoteliers Christian Harrisch ausgehen würde.

Nach dem relativ deutlichen Abstimmungsergebnis pro Lanserhof hatten nun auch die Gemeinderäte nichts mehr auszusetzen.

Aus der ersten Tür links werden frisch getraute Paare in Zukunft ins Freie treten.
Aus der ersten Tür links werden frisch getraute Paare in Zukunft ins Freie treten.

Insgesamt 29 Trauungen gab es letztes Jahr in Waakirchen. Meist mit anschließender Hochzeitsfeier in einem der örtlichen Gaststätten. Teilweise gab es im Rathaus auch Anfragen von Münchner Hochzeitsgesellschaften.

Bürgermeister Sepp Hartl hält einen zusätzlichen Trauraum für eine gute Sache, vor allem weil es in dem bisherigen Gemeinderaum ab einer Personenzahl von etwa 20 Gästen, „doch schon mal etwas enger werden kann“.

Im Margarethenhof hat man zukünftig beides unter einem Dach. Einen Trauraum, der einen direkten Zugang zum Restaurant bietet und einen zur Außenterrasse von der aus die frisch Vermählten die Aussicht genießen können.

Ab Ende März will der Margarethenhof wieder seine Tore öffnen. „Wegen der Erweiterungsbauarbeiten zu vergünstigten Konditionen“, so ein Mitarbeiter des Hotels auf Nachfrage. Dann wohl aber schon mit dem Zusatzangebot sich im „Mariensteiner Stüberl“ das Ja-Wort geben zu können.

„Wir gehören zum Tegernseer Tal. Und damit auch zum Einzugsgebiet des zentralen Standesamtes in Tegernsee“, sagte Hartl und weiß zu berichten, dass dort ganz schön was los sei und die Mitarbeiter durchaus gefordert sind.

„Durch einen neuen Trauraum können wir das Tegernseer Tal vielleicht auch ein wenig entlasten“, meinte Waakirchens Bürgermeister. Die nötigen Behördengänge müssen die Vermählten jedoch weiterhin in Tegernsee erledigen.


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