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Keine Alternative für das Wiesseer Kinderparadies in Sicht

„Ich werde um die Spielarena kämpfen!“

Von Nadja Weber

Minigolfen, Trampolinspringen oder Kart fahren – die Spielarena in Wiessee ist ein Kinderparadies. Schon lange gibt es Spekulationen, wann die Arena wegen des Bauvorhabens rund um den Hotel-Thermen-Komplex schließen muss. Der Betreiber Sepp Niedermayer wollte bereits im November einen Alternativplan vorschlagen. Doch dazu kam es nicht.

Was mag das neue Jahr wohl bringen? Diese Frage stellt sich auch der Betreiber der Wiesseer Spielarena, Sepp Niedermayer. Schon seit zwei Jahren plagt ihn die Ungewissheit. Der Grund ist einfach: Mit dem geplanten Großprojekt des Thermenkomplexes muss die Arena weichen.

Trotz der großen Beliebtheit wird es die Spielarena von Sepp Niedermayer in dieser Form nicht mehr lange geben
Trotz der großen Beliebtheit wird es die Spielarena von Sepp Niedermayer in dieser Form nicht mehr lange geben.

Trotz der diversen Meinungen und Gerüchte bleibt Niedermayer seiner Leidenschaft treu. Er will seine Spielarena nicht aufgeben. Das Lachen der Kinder und das positive Feedback der Eltern bestätigen ihn immer wieder neu, so Niedermayer:

Genaue Pläne oder zeitliche Fristen sind mir von Seiten des Bürgermeisters nicht bekannt. Doch egal was kommt, ich werde für die Arena kämpfen, mit allen fairen Mitteln, die mir zur Verfügung stehen.

Die Familien im Tegernseer Tal dürften wohl hinter ihm stehen. Sollte es zum befürchteten Abriss kommen, hat sich der Betreiber einen Alternativplan überlegt. Der Gmunder sieht die Möglichkeit, noch eine neue Spielarena im Tegernseer Tal aufzubauen. Einen passenden Standort hat Niedermayer allerdings noch nicht gefunden. Wichtig sei ihm, dass das Projekt innerhalb von drei bis vier Jahren fertiggestellt werden kann. „In sieben, acht Jahren ist es zu spät. Dann bin ich 70, da fange ich nicht mehr an, so ein Konzept neu umzusetzen.“

Vorstellung vor dem Gemeinderatsgremium gescheitert

Der ehemalige Sportlehrer wollte seinen Alternativplan für die Arena den Gemeinderäten vorstellen. Die Meinungen dazu gingen auseinander. Trotzdem lud Bürgermeister Peter Höß den Betreiber Anfang November ein, seine Pläne vor dem Gemeinderatsgremium zu präsentieren. Doch Niedermayer musste den Termin absagen. „Ich bedauere es sehr, aber aus terminlichen Gründen konnte ich die Einladung nicht wahrnehmen.“

Damit ging vielleicht eine wertvolle Chance verloren, Licht ins Dunkel zu bringen. Aber Sepp Niedermayer werde die Hoffnung nicht aufgeben und um das Spielparadies kämpfen, erklärt er entschlossen. Höß soll dem Betreiber versichert haben, die Gemeinde wolle innerhalb des ersten Quartals 2015 weiter mit dem Thema voranschreiten. Welche Beschlüsse fallen werden, oder ob die Investoren für das Großprojekt bekannt gegeben werden, ist fraglich.

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