“Ich will mir genügend Zeit lassen”

Von Steffen Greschner

Als im September die Deutsche Presseagentur meldet „Skirennläuferin Susanne Riesch hat sich bei einem Sturz im Training in Chile schwer verletzt und wird sechs Monate pausieren müssen,“ ist der 23-jährigen bereits zweierlei klar. Die Skisaison kann Sie abhaken und es liegen schwere Monate vor ihr.

Die Diagnose fällt dementsprechend verherrend aus: Fraktur des linken Schienbeinkopf, Riss des vorderen Kreuzbandes sowie eine Meniskusverletzung. Die Folge sind drei Operationen und eine intensive stationäre Rehabilitation.

Die Reha absolviert Riesch, wie bereits 2005 bei ihrer letzten schweren Verletzung, im Medical Park in Bad Wiessee. Damals hatten noch zwei Wochen Aufenthalt in der Klinik ausgereicht. Doch dieses Mal braucht die junge Rennläuferin erheblich mehr Geduld.

Bis zu acht Wochen wird ihr Reha-Aufenthalt am Tegernsee dauern. Eine schwere Zeit, vor allem weil die Partkenkichnrein die Rennen der neuen Saison nur am Fernseher mitverfolgen kann. Doch der Fahrplan ist klar: in Geduld üben, genügend Zeit für die Rehabilitation lassen und nicht voreilig wieder auf die Skier steigen.

Mittlerweile geht es wieder aufwärts. Langsam könne man laut Chefarzt Prof. Dr. Horstmann bereits an Krafttraining und Muskelaufbau denken. Insgsamt acht Monate – so schätzen die Mediziner – werde es schon dauern, um die Folgen des Trainingsunfalls zu überwinden. In der kommenden Skisaison möchte Riesch dann wieder ganz vorne mitfahren.

Chefarzt Prof. Dr. Thomas Horstmann behandelt Susanne Riesch, der es nach ihrer Verletzung von Tag zu Tag besser geht.


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