In den Schleiern des Vergangenen…

von Ursula Weber

Es gibt Tage, da fühlt man sich wie in Watte gepackt, in dichtem Nebel verloren, wie die Ringseeinsel auf unserem Foto von Peter Pier. Oft überlagern dabei die Schleier des Vergangenen die eigene Sicht und Wahrnehmung. Das Leben erscheint diffus und verworren. Gerade in der Zeit um den Jahreswechsel, wenn man oft noch nicht sehen kann, wie es im neuen Jahr weiter geht.

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An manchen Tagen fühlt man sich wie in Watte gepackt, wie hier die Ringseeinsel / Foto: Peter Pier.

Auch dies ist eine Erfahrung der Rauhnächte, die zwischen dem kürzeren Mond- und dem längeren Sonnenjahr liegen. Bevor sie mit dem Besuch der Sternsinger am 6. Januar ihren Abschluss finden und der normale Alltag wieder beginnt, geben sie die Möglichkeit, bewusst ins neue Jahr zu gehen.

So mancher vertreibt nun mit Weihrauch und anderen Kräutern “die bösen Geister der Vergangenheit” und löst sich bewusst von jenem, das überflüssig geworden ist. Um Raum zu schaffen für das Neue, das 2016 mit sich bringt. Und um wieder klarer zu sehen, was im eigenen Leben wirklich wichtig ist.

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