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Gericht der Woche

Thunfischsalat mit Bohnen: Fast- oder Slowfood?

Von Martin

Insalata di Tonno e Fagioli oder eben Thunfischsalat mit Bohnen kann als ein Blitzgericht bezeichnet werden. Denn die Zubereitung braucht nur wenige Minuten. Allerdings nur dann, wenn die Bohnen aus der Dose kommen.

Man kann das Gericht andererseits auch mit etwas mehr Vorlauf angehen, indem man zuvor Bohnen und Zwiebel über Nacht in Wasser einlegt. Das macht den Salat dann zwar eher zu einem „Slowfood“. Die endgültige Zubereitung ist dann in jedem Fall auch wiederum nur eine Sache weniger Handgriffe.

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Zutaten

2 El Kapern, abgespült (also ohne Saft!)
1 kleine rote Zwiebel in dünne Ringe geschnitten und 1 Stunde in Wasser eingelegt, salzen und pfeffern
200 g Thunfisch in Olivenöl (Dose)
4 EL Olivenöl
2 El Rotweinessig (oder mehr nach Geschmack)
1 Kopf Radicchio, zerpflückt

Zubereitung

200 g getrocknete weiße Bohnen, über Nacht mit Wasser bedeckt im Kühlschrank eingeweicht, dann gar gekochte Bohnen, Kapern und die gewässerten Zwiebelring in eine Schüssel geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Thunfisch grob zerkleinern und zugeben, Olivenöl und Essig zugießen und alles gründlich mischen. Die Radicchioblätter um den Rand einer Platte anrichten, den Salat in die Mitte geben und servieren.

Vorschlag vom Profi: Sie könnten diesen Salat auch zur größten Not mit abgespülten kleinen weißen Bohnen aus der Dose zaubern. Aber dann würde vielleicht Entscheidendes fehlen. Die Sorgfalt hört ja nicht bei den Bohnen auf, die solcherweise auf „Hausfrauenart“ zubereitet unvergleichlich viel intensiver schmecken.

Denken Sie an die Behandlung der Zwiebeln! So vermeidet man am Tegernsee die Belästigung der Gäste mit unguten Gerüchen. Dabei zieht die Wässerung vermutlich jenes Alliin aus, eine schwefelhaltige Aminosäure, die an der Luft durch enzymatische Spaltung zu Allicin wird. Jenes Zeugs, das für den Geruch des Knoblauchs, aber auch die Tränen beim Zwiebelschneiden verantwortlich ist.

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