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Italien lockt: Erste Ministrantenfreizeit aus den Pfarreien Tegernsee – Egern – Kreuth

Von Steffen Greschner

Bei der Ministrantenfreizeit

Hier ein Artikel von Christine Stadler, eine der Oberministranten von Egern, über die erste gemeinsame Ministrantenfreizeit. Wir veröffentlichen diesen Artikel gerne, da er einen schönen Einblick in den Ablauf einer Freizeitwoche gibt.

Von Christine Stadler:
„Aufstehen – Aufeinander zugehen“. Unter diesem Motto machten sich am 25. April diesen Jahres die Ministranten des Pfarrverbands Tegernsee – Egern – Kreuth auf nach Friaul/Italien. Dort gibt es ein Selbstversorgerhaus, das für die verschiedensten Freizeiten und Fortbildungen genutzt wird. Unter anderem beherbergte das Haus nun eine Woche lang 40 Ministranten, das Küchenteam und 12 Betreuer – zusammengesetzt aus Oberministranten, Pfarrgemeinderatsmitgliedern und hauptamtlichen Mitarbeitern des Pfarrverbands.

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Ziel der Freizeit war es, Vorurteile gegenüber den anderen Ministranten des Pfarrverbands abzubauen, sich kennen- und schätzen zu lernen und damit besser zusammenzuwachsen.

Gleich zu Beginn der Woche wurde in einzelnen Gruppen ein Stück der Ministrantenfahne gestaltet, die nun bei gemeinsamen Anlässen ihren Einsatz finden soll. Neben einer Ortsrallye fand auch eine Ministrantenrallye statt, bei der die Minis ihr Können unter Beweis stellen mussten. Die Sieger wurden am Bunten Abend verkündet.

Am Mittwoch wurde die Umgebung noch weiter erkundet – mit einem Busausflug nach Aquileia und Grado. Dort bestaunte man vor allem die Mosaikfußböden in den Kirchen und Pfarrer Waldschütz glänzte mit seinem historischen Hintergrundwissen. Doch auch die freie Zeit kam nicht zu kurz und wurde mit Baden, Einkaufen und Eis essen gefüllt.

Um den Tag mit Gott beginnen und enden zu lassen, gestalteten die einzelnen Ortsgruppen jeweils ein Morgen- und ein Abendlob (siehe Bild). Bei dieser Gelegenheit wurden die Probleme, die in so großen, neu zusammengewürfelten Gruppen entstehen können, durch Gesang und Rollenspiele zur Sprache gebracht. Besonders großen Anklang fand die „Schutzengel-Aktion“. Man schrieb seinen eigenen Namen auf einen Papierengel und wurde von einem Ministrant einer anderen Pfarrei gezogen. Dieser „Schutzengel“ durfte während der Woche nun seinem Partner etwas Gutes tun.

Am Ende der Woche konnte man deutlich die Veränderung spüren und sehen. Die Kinder und Jugendlichen gingen nun viel offener und herzlicher miteinander um und man erkannte, dass sie alle eine gemeinsame Leidenschaft haben: das Ministrieren und damit auch die vielfach betonte Ausrichtung hin zu Gott.

Am Ende der Freizeit hatte man das Gefühl, es wurde in dieser Freizeit eine gute Basis zur Zusammenarbeit der Ministranten in den drei Pfarreien geschaffen, auf der nun weitergebaut werden kann

Wenn die immer wieder sichtbar gewordene Bereitschaft, gemeinsam an Projekte heranzugehen, nun auch im weiteren Alltag umgesetzt wird, kann man von einer durchaus gelungenen und erfolgreichen Ministrantenfreizeit sprechen.

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