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Mehr Geld aus Gmund, mehr Geld vom Staat

Von Nicole Kleim

Die Gemeinde Gmund ist Mitglied der Musikschule Tegernseer Tal in Rottach-Egern. Parallel dazu unterstützt sie Schüler aus Gmund, die an der Musikschule in Hausham Unterricht haben. Jetzt sogar mit noch mehr Geld.

Musik liegt sowohl am Tegernsee als auch in Hausham in der Luft. Die Gemeinde Gmund erhöht jetzt ihre finanzielle Unterstützung bei der Musikschule Schlierach-Leitzach (rechts).

„Die Musikschule braucht es dringend“, betonte Franz von Preysing (CSU) die Notwendigkeit einer finanziellen Unterstützung für die Haushamer Musikschule Schlierach-Leitzach in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Immerhin hätten dort 17 Schüler aus Gmund Unterricht. Was ohnehin sehr wenig sei, wie von Preysing betonte. In Tegernsee seien es 152 Schüler.

Sein Vater und Noch-Bürgermeister Georg von Preysing (CSU) pflichtete ihm bei: „Bei der geringen Schülerzahl bringt uns das nicht um.“ Er stellte zur Diskussion, ob man weiterhin 100 Euro pro Gmunder Schüler zahlen oder den Betrag auf 150 Euro (wie in Miesbach) oder 240 Euro (wie in Hausham) aufstocken solle. Das System sei an allen Musikschulen dasselbe: Je mehr Geld die Kommunen zusteuern, desto mehr Geld gibt es vom Staat.

17 Gmunder Schüler profitieren

Für die Schüler sei es aufgrund des Straßenverkehrs leichter, nach Hausham zu fahren als nach Rottach, bemerkte Kämmerer Georg Dorn und fügte hinzu: „Das Geld kommt ausschließlich den Kindern zugute.“ Für Johann Schmid (SPD) war klar, lediglich eine Erhöhung auf 150 Euro vorzunehmen, zumal Gmund kein Mitglied der Musikschule sei. Es sei schließlich Aufgabe der Verbandsgemeinde, der Musikschule finanziell unter die Arme zu greifen, war er der Meinung.

Die Musikschule tue sich schwer, weil die Mitgliedsgemeinden ihre Beiträge nicht erhöhen, entgegnete Franz von Preysing, „Wenn die Schüler nach Rottach fahren, zahlen sie mehr.“ „Wieviel?“ wollte Barbara von Miller wissen. Doch ihre Frage blieb unbeantwortet. Diese Frage habe er jetzt vermeiden wollen, wiegelte der Bürgermeister den Einwand ab. Der scheidende Otmar Straßmüller (FWG) war der Ansicht, bei 17 Schülern könne man ruhig einer Erhöhung zustimmen.

Man könne eine Erhöhung ja erst einmal auf drei Jahre beschließen, schlug Georg von Preysing vor. Einstimmig genehmigte der Gemeinderat daraufhin, den bisherigen Zuschuss in Höhe von 100 Euro auf 240 Euro pro Schüler zu erhöhen.


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