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Realschule Tegernseer Tal erhält Spende

“Jeder kann Leben retten“

Von Martin

Seit 2001 hängen Defibrillatoren an den U-Bahn-Stationen in München und haben so mehreren Menschen mit Herzinfarkt das Leben gerettet. Für den Ernstfall gibt es ein solches Gerät jetzt auch an der Realschule Tegernseer Tal in Bad Wiessee.

„Sinnvoll ist das Vorhandensein allemal“, meint Schulleiter Stefan Ambrosi, für den ab sofort ein wichtiger Punkt der schulischen Notfallversorgung abgedeckt ist.

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Zwar sind Schüler laut Ambrosio nur einem relativ geringen Herzinfarktrisiko ausgesetzt. Aber auf dem Schulgelände halten sich auch viele Eltern und Großeltern der Schüler sowie das Lehrerkollegium auf.

Fünf ausgebildete Schulsanitäter

Darüber hinaus hat die 2009 eröffnete Schule im Laufe dieses Jahres auch einen eigenen Schulsanitätsdienst aufgebaut, dem mittlerweile fünf Achtklässlerinnen angehören.

Zuständig für die Ausbildung ist Sport- und Deutschlehrer Willi Härtle, der mit den Schülerinnen einen großen Erste-Hilfe-Kurs absolvierte. Die „Sanis“ können nun bei Verletzungen oder eben auch bei Herzinfarkten jederzeit eingreifen und etwa Herz-Lungen-Massagen durchführen – und haben ab sofort zur Unterstützung auch einen Defibrillator. Dieser sollte bei Kammerflimmern am besten innerhalb weniger Minuten zum Einsatz kommen, da spätestens nach zwölf Minuten ohne Unterstützung dieses Geräts die Überlebenschancen von Betroffenen auf ein Minimum sinkt.

Laien-Defibrillator ist sprachgesteuert

Möglich gemacht hat den Erwerb eine Spende des Fördervereins Notarztgruppe Tegernseer Tal/Waakirchen. Die ursprüngliche Initiative ging dabei von den Freunden und Förderern der Realschule aus. Deren Mitglied, Karin Schmotz, stellte über zwei Ecken Kontakt zum Vorsitzenden der Notarztgruppee, Peter-Friedrich Sieben, her.

Bedienen können das tragbare Gerät übrigens nicht nur die fünf „Schulsanis“: Der Defibrillator ist sprachgesteuert und wird auch deshalb Laien-Defibrillator genannt. Im Notfall braucht laut Härtle niemand Angst haben, etwas Falsches zu machen. Letztlich könne so im Ernstfall jeder Leben retten.


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