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Gmunder Diakonieverein findet Grundstück, darf aber nicht bauen

Keine Chance für Konzept „Am Kramerberg“

Von Nicole Kleim

“Nichts ist schwieriger im Tegernseer Tal, als ein Grundstück zu bekommen“, sagt Monika Klöckner vom Diakonieverein Tegernseer Tal. Sie irrt. Noch härter ist es, eine Fläche bebauen zu dürfen.

Auf dieser hügeligen Fläche “Am Kramerberg” stellt sich der Gmunder Diakonieverein ein neues Senioren-Wohnkonzept vor. Die Gemeinde Waakirchen ist der Meinung: Hier sollte nicht gebaut werden.

Seit einem knappen Jahr sucht der Gmunder Diakonieverein ein geeignetes Gebäude oder Grundstück, damit er sein Angebot erweitern kann. In Gesprächen war der Verein deshalb mit den Tal-Bürgermeistern ebenso wie mit der Gemeinde Waakirchen.

Zwar brachte eine Anzeige im Gemeindeblatt einige Resonanz, aber das Passende war bislang nicht dabei. Wie berichtet ist zwar eine Tagespflege für Senioren und Demenzkranke im Neubaukomplex „Wallbergspitz“ in Bad Wiessee angedacht, aber „noch laufen die Verhandlungen“, wie Diakonie-Verwaltungsleiterin Monika Klöcker auf Nachfrage mitteilt.

Ganz anders sieht es bei der Grundstückssuche aus. Von einer Erbengemeinschaft wurde dem Verein kürzlich eine Fläche „Am Kramerberg“ in Schaftlach angeboten. Doch wie der Waakirchner Bürgermeister Josef Hartl (FWG) in der gestrigen Bauausschuss-Sitzung erklärte, sei die im Außenbereich liegende Fläche im Bebauungsplan als „landwirtschaftliche Fläche“ gekennzeichnet.

Neues Konzept: “Alternative Wohnformen im Alter”

Aufgrund der hügeligen Lage sei eine Bebauung an dieser Stelle nicht möglich. Das sahen die Bauausschuss-Mitglieder genauso. Einstimmig wurde die Bauvoranfrage des Diakonievereins abgelehnt. Für den Verein beginnt damit die erneute Suche nach einem Grundstück. Denn in der Planung ist ein neues Konzept. „Alternative Wohnformen im Alter“ heißt das Projekt, das laut Klöcker noch einiger Überlegungen bedarf.

Dabei handelt es sich um ein Konzept, das älteren Menschen die Möglichkeit geben soll, gemeinsam mit anderen „aktiv“ am Leben teilzunehmen. Es gebe ein „sehr großes Loch“, so Klöcker, zwischen den „älteren, pflegebedürftigen Menschen“ und denen, die ins Seniorenheim müssten. Mit einer entsprechenden sozialen Infrastruktur könne man das Loch dazwischen schließen. Und der Bedarf sei „riesig“, sagt sie. Wie groß genau, werde derzeit „analysiert“.

Überlegungen gibt es zudem dahingehend, wie das Ganze finanziert werden soll. Da der Verein kein Bauträger ist, sei er „auf Kooperationen angewiesen, die Sinn machen“, so Klöcker. Jetzt werde man erstmal die verschiedenen Optionen durchdenk


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