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Wie fahre ich korrekt mit dem Fahrrad im Zug?

Keine Raudi-Radler in der BOB

Von Nicole Kleim

Wie lädt man sein Fahrrad korrekt in den Zug? Wo stellt man es hin und wie sichert man sein Radl? Und was passiert eigentlich, wenn das Zugabteil überfüllt ist? Dass das nicht ganz klar ist, hat erst jüngst ein Vorfall in einer BOB zwischen Tegernsee und Holzkirchen gezeigt.

Besser man lässt sein Fahrrad am Bahnhof, als in die überfüllte BOB zu schleppen.
Manche lassen ihr Fahrrad lieber am Bahnhof stehen, als in die überfüllte BOB zu schleppen.

Zu Spannungen zwischen Fahrgästen und Radlern kommt es immer wieder, weil die „sperrigen Drahtesel“ entweder den Weg im Zug versperren oder die Radlfahrer wegen Überfüllung erst gar keinen Platz finden. Erst vor wenigen Wochen musste die Polizei wegen renitenter Radler einen Zug in Schaftlach räumen. Verspätungen von rund einer Stunde waren die Folge.

Nun haben sich die Verantwortlichen etwas überlegt. Mit der Aktion „Mit dem Radl in der BOB“ will die Bayerische Oberlandbahn in Kooperation mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) die Ausflügler über die sicherheitsrelevanten Bestimmungen im Zug informieren. BOB-Pressesprecher Christopher Raabe erklärt:

Sicherheit geht über alles.

Da Fluchtwege immer freigehalten werden müssen, sei die korrekte Fahrradverladung für die BOB von enormer Wichtigkeit. Deshalb erklären die Vertreter des ADFC am morgigen Mittwoch vor Ort in Tegernsee, wie dies am besten bewerkstelligt wird. Auch über die Anzahl der Räder, die in den Zug passen, soll morgen informiert werden. „Hier brodele die Gerüchteküche“, so Raabe, „und die Meinungen über die Anzahl gehen auseinander.“

Morgen ab 11 Uhr steht extra für die Aktion ein Zug der BOB am Tegernseer Bahnhof bereit. Vertreter und Freiwillige des ADFC Bayern simulieren den Idealfall beim Be- und Entladen eines Fahrrades. Sie erklären, wie man sich an Bord eines Zuges als Radlfahrer möglichst optimal verhält. Laut Raabe werde man zusammen mit dem ADFC und mit „Pauken und Trompeten“ antreten. Auch der Bayerische Rundfunk habe sich angekündigt, um über die Aktion zu berichten.


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