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Deutsche Rentenversicherung vergrößert Klinik

Klares Signal für Standort an Tegernseer Point

Von Nina Häußinger

Es war unklar, was aus den Plänen der Deutschen Rentenversicherung an der Point in Tegernsee wird. Angedacht war die Erweiterung der Orthopädischen Klinik. Nach langem Hin und Her setzt man jetzt ein Zeichen.

Die Deutsche Rentenversicherung hält an den Plänen an der Point fest

Der Vorstand der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Bayern Süd hat in seiner Sitzung am 6.11.2018 in München, die weitere Umsetzung des Stufenplanes für die Orthopädische Klinik Tegernsee beschlossen, das teilt der Pressesprecher Jan Paeplow mit. So soll der Bau der Therapiehalle sowie des Bettenhauses weiter vorangetrieben werden. Alternative Planungen an anderen Orten werden nicht weiter verfolgt.

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Im letzten Jahr schockierte die DRV mit der Nachricht, die Klinikpläne doch nicht mehr am Tegernsee umsetzen zu wollen und nach möglichen Alternativgrundstücken in Tirschenreuth in der Oberpfalz nahe der tschechischen Grenze zu suchen.

Klares Signal für den Standort

Die DRV selbst bezeichnete ihre Suche nach einem alternativen Standort als „Plan B“, der aus dem Ärmel geschüttelt wurde, nachdem zu befürchten war, dass die massiven Proteste der Anwohner gegen das Bauvorhaben nicht nur eine zeitliche Verzögerung, sondern auch eine finanzielle Belastung bedeuten würden. Im Rahmen einer Wirtschaftlichkeitsprüfung sei nämlich festgestellt worden, dass dort nicht nur die Infrastruktur günstiger als am Tegernsee sei, sondern auch die öffentliche Unterstützung.

Mit dem Beschluss hat der Vorstand nun ein klares Signal für den Standort abgegeben. „Dabei wird auch die hervorragende Arbeit unserer Klinik in Tegernsee gewürdigt“ , so Elisabeth Häusler, Vorsitzende der Geschäftsführung der DRV Bayern Süd. Man werde nun weiter an der Umsetzung des Stufenplanes arbeiten.

Mitarbeiter können aufatmen

Kurzzeitig war auch der Kauf der May-Klinik in Kreuth im Gespräch. Sollte eine Therapiehalle wider Erwarten nicht realisiert werden, so Paeplow damals, hätte sich der Um- und Neubau erledigt. Deshalb hat man schon Anfang des Jahres die Augen nach Alternativen offen gehalten. Dennoch wolle man den Standort „Tegernsee“ nicht aufgeben. „Ein schöneres Plätzchen werden wir nicht mehr bekommen.“ Und allein schon wegen der 120 bis 140 Mitarbeiter gebe es eine örtliche Bindung, versicherte Paeplow damals.

Im November hatten die nämlich an der Tegernseer Point demonstriert und ein klares Bekenntnis zur Zukunft ihres Arbeitsplatzes gefordert.

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