Knapp 1,4 Millionen für Tegernsee

Einen satten Überschuss von knapp 1,4 Millionen Euro erwirtschafteten die Tegernseer Kur- und Versorgungsbetriebe (TKV) im vergangenen Jahr. Die Stadt will damit die Rücklagen erhöhen.

Die Seesaune als Aktivposten der Stadt / Quelle: Klaus Wiendl

Die Seesauna ist ein wichtiger Aktivposten der TKV. Sie läuft und läuft. Hatte man anfangs noch mit 50.000 Besuchern jährlich gerechnet, so werden in diesem Jahr 98.000 die Wellness-Oase aufsuchen. „Damit werden wir das Ergebnis vom Vorjahr nochmals um 5.000 Gäste übertreffen“, so Pfeiler. Und 2018 wurde bereits ein Umsatzerlös von 3.045 Millionen Euro erzielt. Doch diese bleiben nicht bei der TKV. Denn 80 Prozent müssen an die „monte mare – Betriebsgesellschaft“ abgeführt werden. Dies sieht ein 2018 abgeschlossener neuer Vertrag vor. „Wir sind nun mit 20 Prozent Umsatzrendite beteiligt“, erläutert Pfeiler. Nach Berücksichtigung aller Zahlen bleiben knapp 102.000 Euro an Überschuss für die TKV übrig.

Ob die Bilanz der Seesauna auch für nächstes Jahr so positiv ausfällt, dürfte fraglich sein. Dann schlagen die Kosten für den Umbau des Parkplatzes davor zu Buche. Bürgermeister Johannes Hagn (CSU) verwies darauf, dass durch die TKV der Parkplatz an der Seesauna für knapp 150.000 Euro umgebaut wurde, um eine bessere Situation für Fußgänger und Radfahrer zu schaffen. Weitere 25.000 Euro kommen noch für den Rückbau des „heißen Ecks“ an der DLRG-Wachstation hinzu. Diese knapp 200.000 Euro in diesem Jahr werden dann die Erträge der TKV „drücken“.

E-Werk-Gewinne sprudeln

Zur Sparte Verkehr der TKV gehört mit 45 Prozent die Tegernsee Bahn Betriebs GmbH. Hier schlagen sich negativ die Zinsen für den anteiligen Kauf der Bahn in der Bilanz nieder – rund 69.000 Euro in 2018. Zu dieser Sparte gehört auch die Bewirtschaftung des Horn-Parkplatzes, der rund 3.500 Euro einbrachte. Unterm Strich machte die Sparte Verkehr einen Verlust von rund 65 000 Euro. Zahlen für die Übernahme der Sparkassen-Tiefgarage sowie die Erweiterung sind laut Pfeiler noch nicht in der Bilanz enthalten.

Zur Sparte Beteiligung gehören auch die E-Werk Tegernsee Carl Miller KG sowie die E-Werk Tegernsee Vertriebs-KG. Hier steht ein Jahresüberschuss von rund 1,3 Millionen Euro in der Bilanz. Sämtliche anfallenden Steuern werden über die Beteiligungs-Sparte abgerechnet, so Pfeiler.

Insgesamt konnte Pfeilers TKV 2018 einen Überschuss von 1.376.905,40 Euro verbuchen, etwa 110.000 Euro weniger als im Vorjahr. Da laut Pfeiler von der Stadt kein Wunsch zur Ausschüttung erfolgt ist, „wird der erzielte Betrag von knapp 1,4 Millionen Euro in das Rücklagenkonto der Stadt eingestellt“. Damit waren alle Stadträte einverstanden.


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