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Bergwacht mehrere Stunden im Einsatz

Komplizierte Rettungsaktion am Hirschberg

Gleich am ersten Tag des Jahres wurde die Rottacher Bergwacht zu einem Einsatz gerufen. Eine Tourengeherin verletzte sich am Hirschberg am Bein und konnte nicht mehr aufstehen. Die Rettung gestaltete sich schwierig.

Am 1. Januar rettete die Bergwacht eine Frau am Hirschberg. / Einsatzbilder: Bergwacht Rottach-Egern

Am frühen Nachmittag des 1. Januars 2019 wurde die Bergwacht Rottach-Egern zu einem Einsatz unterhalb des Vorgipfels des Hirschbergs gerufen. Eine Skitourengeherin hatte sich oberhalb der Rauheckalmen am Bein verletzt und konnte nicht mehr selbstständig ins Tal abfahren. Nach Angaben der Bergwacht sei aufgrund der tiefhängenden Wolken eine Rettung mit dem Hubschrauber jedoch nicht möglich gewesen.

Mit Tourenski zur Rettung

Die Bergretter fuhren deshalb mit einem speziellen Schneefahrzeug, das anstelle von Rädern über Raupenketten verfügt, so weit wie möglich Richtung Unfallstelle. Die ersten Retter stiegen zur Erstversorgung sofort mit Tourenski weiter zur Unfallstelle auf, während das Schneefahrzeug weitere Retter, den sogenannten Akja-Rettungsschlitten und das benötigte Material nach oben transportierte.

Die Helfer versorgten die Patientin, transportierten sie mit dem Akja zum Schneefahrzeug und weiter mit dem Schneefahrzeug ins Tal. Dort übergaben sie sie dem Landrettungsdienst, der sie weiter ins Krankenhaus brachte. Insgesamt dauerte der Einsatz einige Stunden. Rund zehn Bergretter waren im Einsatz.


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