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Kreuther erhält Meisterpreis

Sie gehören zu den Jahrgangsbesten im ganzen Landkreis: Johannes Hartwig aus Kreuth und Gennaro Hördt aus Weyarn. Was Sie auszeichnet? Lesen Sie selbst.

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) und IHK-Präsident Dr. Eberhard Sasse beglückwünschen die Meisterpreisträger, 23. Februar 2018, Münchner Gasteig. v.l.n.r. Ilse Aigner, Gennaro Hördt, Johannes Hartwig, Dr. Eberhard Sasse. Foto: Karsten Pfeifer / IHK München und Oberbayern

Der eine macht in Bier, der andere in Kautschuk. Johannes Hartwig aus Kreuth ist Betriebsbraumeister, Gennaro Hördt geprüfter Industriemeister mit Fachrichtung Kunststoff und Kautschuk. Beide gehören zu den Jahrgangsbesten von insgesamt 229 Absolventen aus dem Landkreis Miesbach aus 58 IHK-Fortbildungsprüfungen.

Im Rahmen einer Feierstunde der IHK erhielten sie den Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung. 2.994 Teilnehmer schlossen im abgelaufenen Prüfungsjahr ihre Fortbildung als Meister, Fachwirte, Fachkaufleute oder Betriebswirte erfolgreich ab. IHK-Präsident Eberhard Sasse und Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) gratulierten allen Absolventen zu ihrem Erfolg. Sasse sagte:

Der Wirtschaftsstandort Oberbayern ist stolz auf Sie! 3.000 neue Meister, Fach- und Betriebswirte bedeuten 3.000 neue, hoch qualifizierte Fach- und Führungskräfte, die die Leistungsstärke und Zukunftsfähigkeit unseres Standorts sichern. Sie alle schaffen die Basis für Wachstum und Wohlstand.

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner beglückwünschte die IHK-Absolventen und unterstrich die Bedeutung der beruflichen Bildung: „Die Absolventen sind Meister ihres Fachs und gehören zu den Besten der Besten. Durch den Meisterpreis werden ihre hervorragenden Leistungen – auch öffentlichkeitswirksam – gewürdigt.“

Um auch künftig die Nachfrage der Unternehmen nach qualifizierten Fachkräften decken zu können, so Aigner, müsse man verstärkt für die berufliche Bildung als exzellenten Karriereweg werben. Mit der Initiative Elternstolz werde die berufliche Ausbildung als gleichwertige Alternative zum Hochschulstudium vorgestellt. Sie zeige, dass sie ein hervorragender Start in ein erfolgreiches Berufsleben ist.

Freistaat fördert Meisterboni

Laut einer aktuellen IHK-Studie fehlen derzeit über 227.000 Fachkräfte in Bayern, wobei Unternehmen verstärkt auf qualifizierte Mitarbeiter denn auf Akademiker setzen. Die größte Gruppe unter den 231 besten IHK-Fortbildungsabsolventen aus Oberbayern sind die Geprüften Wirtschaftsfachwirte, gefolgt von den Bilanzbuchhaltern, Handelsfachwirten und Fachwirten für Versicherungen und Finanzen.

Insgesamt haben in Oberbayern seit der Einführung im Herbst 2013 rund 12.000 Empfänger Meisterboni in Höhe von zwölf Millionen Euro erhalten. „Nur selten bringt eine finanzielle Förderung so schnell sichtbare Ergebnisse mit sich wie die Förderung durch den Meisterbonus“, hob Sasse in seiner Rede hervor.


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