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Teilnehmer hüllen sich in Schweigen

Erneut Krisengespräch bei der BOB

Von Robin Schenkewitz

Heute fand in der BOB-Zentrale in Holzkirchen eine Krisensitzung statt. Vertreter von BOB und Bahn wollen erklären, wie das Netz in Zukunft verbessert werden kann. Das Treffen fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, die Beteiligten hüllen sich in Schweigen.

Die Politiker beim letzten Krisengespräch in Holzkirchen.
Die Politiker beim letzten Krisengespräch in Holzkirchen.

In Holzkirchen kamen heute Vertreter der Deutschen Bahn und der BOB sowie Lokalpolitiker zu einer Gesprächsrunde zusammen. Grund für das Treffen war die oftmals schlechte Leistung der BOB in Sachen Kundenkommunikation und Pünktlichkeit in der Vergangenheit.

Erläutert werden sollte unter anderem, welche Verbesserungen sich die BOB-Verantwortlichen vorstellen und wie das Infrastrukturnetz zusammen mit der Deutschen Bahn als Betreiber in Zukunft verbessert werden kann. So müssten etwa Baumrückschnitte erfolgen und Stellwerkstechniken erneuert werden.

Immer wieder hatte die BOB darauf verwiesen, dass es bei der Sanierung des Netzes Rückstände gebe, die die Deutsche Bahn als Betreiber beheben müsse. Diese teilweise vernachlässigte Technik sei für die Verspätungen mitverantwortlich.

Mantel des Schweigens

Mit dem heutigen Treffen löst die BOB ein Versprechen aus der jüngsten Krisensitzung mit Politikern ein, bei dem auch der Bundestagsabgeordneter Alexander Radwan und Staatsministerin Ilse Aigner (beide CSU) dabei waren. Christian Schreyer, der Vorsitzende der Veolia-Geschäftsführung, kündigte damals Investitionen in die Hardware an.

Bis in den späten Nachmittag wurde den Vertretern aus Politik heute die Pläne der beiden Bahnen vorgestellt. Was bei dem erneuten Treffen jedoch konkret rausgekommen ist, bleibt zumindest vor der Öffentlichkeit bis auf weiteres verborgen.

Die Inhalte des Gesprächs sollen zunächst geheim bleiben. Daher gibt es von der BOB zu dem heutigen Treffen keine Stellungnahme. Und auch Teilnehmer wie etwa Kreuths Bürgermeister Josef Bierschneider wollen sich zu den Inhalten derzeit nicht äußern.

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