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Nach LKA-Einsatz in der Tegernseer Rosenstraße

Ladeninhaber hatte Maschinenpistole

Montagnachmittag in der Tegernseer Rosenstraße: Mehrere LKA-Beamte stürmen in ein Geschäft und nehmen den Ladeninhaber fest. Jetzt nennt das LKA Details.

Gestern Nachmittag war die Zufahrt der Rosenstraße gesperrt: LKA-Beamte führten einen Ladeninhaber per Handschellen ab. / Foto: Nina Häußinger

Gestern Nachmittag kurz vor 15 Uhr spielten sich in der Tegernseer Rosenstraße Szenen wie in einem Gangsterfilm ab. Wie berichtet drangen bewaffnete LKA-Beamte in ein Geschäft ein und nahmen den Ladeninhaber fest. Das Bayerische Landeskriminalamt gibt nun Details bekannt.

Zwei mutmaßliche Waffenschieber seien am Montag festgenommen worden, so heißt es. Die LKA-Beamten beschlagnahmten eine Maschinenpistole und Munition. Gegen den Geschäftsinhaber hatte die Staatsananwaltschaft München II wohl schon länger ermittelt – wegen des Verdachts des Waffenhandels.

Im Rahmen ihrer Ermittlungen hatten die Fahnder herausgefunden, dass sich Käufer und Verkäufer (einer davon der Ladeninhaber) – ein 70- Jähriger und ein 78-Jähriger – eine vollautomatische Maschinenpistole in Tirol beschaffen und diese in Deutschland weiterverkaufen wollten. Bei dem geplanten Verkauf der Schusswaffe nahmen die Beamte des Spezial Einsatzkommandos (SEK) zusammen mit den ermittelnden Beamten des BLKA die beiden Beschuldigten nun gestern widerstandslos fest.

Neben der Maschinenpistole der Marke UZI konnten auch 40 Schuss der dazugehörigen Munition sichergestellt werden. Die beiden tatverdächtigen Männer werden heute dem Ermittlungsrichter beim Polizeipräsidium München vorgeführt. Ihnen wird der vorsätzliche, unerlaubte Erwerb in Tateinheit mit vorsätzlicher, unerlaubter Einfuhr von Kriegswaffen zur Last gelegt. Die Ermittlungen dauern an.


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